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Berndt Seite

Der Traum des Mauerseglers

Berndt Seites Gedichte schätzen die Kraft des Moments. Sie tauchen in ihn ein, entdecken Höhen und Abgründe und legen dabei Vers für Vers frei, wie wir durch das Leben gehen, wer wir sein wollen und wer wir – manchmal wider Willen – dabei werden.

Es sind Gedichte, die träumen, schimpfen und scherzen, sie führen uns von leisen Beobachtungen hin zu den ersten Fragen, die damit ringen, womöglich zu den letzten zu gehören.

AUTORENBEITRAEGE

Beiträge von Voigt, Lene

'S Leibzchr Gemied
'S Leibzchr Gemied
von Lene Voigt
Uffn Schärwlbärch schdand ä Schdudände, där guggde so schdarr ins Gelände
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Ahmdschdimmunk in Leipzch-Reudnitz
Ahmdschdimmunk in Leipzch-Reudnitz
von Lene Voigt
Verfiehrerisch loggd schon de Diefe Schdrahse, där Liewesschachd.
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Alt-Leipziger Anekdoten 1848
Alt-Leipziger Anekdoten 1848
von Lene Voigt
Als man aber von der anderen Seite gemeinerweise weiterfeuerte, drohte der Stadtsoldat, ernstlich in Wut geraten: ,,Ihr machd noch so lange, bisser hier eenen trefft!"
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Begasus im Joche
Begasus im Joche
von Lene Voigt
Ä Dichter hatte nischt zu beißen, Un weil nu mal d:e Not bricht Eisen, Mußtr zum Färdemarkt hinloofen Un dort sein Begasus vergoofen.
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Beschauliche Bilanz
Beschauliche Bilanz
von Lene Voigt
Un wie nu's Jahr zu Ende war, da zählt ich deitlich, zählt' ich glar Dreihundertfinfunsächzich Freiden. (Dadsächlich, ich bin zu beneiden.)
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Bratäbbel
Bratäbbel
von Lene Voigt
Ein Gedicht von Lene Voigt, passend zur Jahreszeit: Bratäbbel wolln behandelt sin, das is ’ne alte Sache...
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D a u w ä d d e r
D a u w ä d d e r
von Lene Voigt
Von dn Dächern dräbbelt’s nunter,denn de Sonne scheint schon munter. Jeder Dritte schnieft un nießt. Mit een Worte: Alles fließt.
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Das färchterliche Schtärmchen
Das färchterliche Schtärmchen
von Lene Voigt
Nee häärnse, was de vorche Nacht dr Schtorm hat fier Graggehl gemacht, das warse wärklich nich mähr scheene. Mir zittern noch vor Schreck de Beene.
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De Bangke
De Bangke
von Lene Voigt
Im Scheimholz, da schdehd änne Bangke, die is aller Bäärchen Gedangke. So scheene verborchn liechd geene, als ähmd grade die, die ich meene.
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De Bliemchenrache
De Bliemchenrache
von Lene Voigt
Uffn Sofa liecht ä Weib un das schläft zum Zeitvertreib. Nähm ihr schteht ä Blietenschtrauß...
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De Deibchen un dr Onkel Ede
De Deibchen un dr Onkel Ede
von Lene Voigt
De Deibchen vom Augustusplatze frein uns durch ihre Zahmheit sähr. Se färchten weder Hund noch Gatze un fliechen egal um uns här.
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De Domade
De Domade
von Lene Voigt
Wie’ch ä gleenes Mädchen war, dachte ich mir wunderbar so änne Domade...
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De Große Wiese
De Große Wiese
von Lene Voigt
Desderwächen gommt zu mir nachts im Draume sanft un sieße ofte noch de Große Wiese...
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De Schnärlzche un de Lärche
De Schnärlzche un de Lärche
von Lene Voigt
De Schnärlzche meenten: „Lärche, du bist dumm, hast uff dein Fäld doch gar gee Bubligum!
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Die Lindenstadt
Die Lindenstadt
von Lene Voigt
Schon unsre Dichterferschten briesen de scheene Stadt am Bleißenstrand. Wo um de Bromenade sprießen de Linden wie ‘ne griene Wand.
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Dr Erlgeenich
Dr Erlgeenich
von Lene Voigt
Ä Babba, där reided mit Gustav, sein Sohn, seit anderthalb Schtunden dorchs Rosendahl schon. Dr Doktor, der hatn Bewäächung empfohln, die will sich dr Alde nu jede Nacht holn.
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Dr Fischer
Dr Fischer
von Lene Voigt
Nunter zärrtsen in ihr Reich. Alle Fische feixen gleich. Denn se wissens ganz genau: Heide wärn die Mann und Frau.
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Dr Sänger
Dr Sänger
von Lene Voigt
"Behalt dein Schlibbs, behalt dein Ring! Doch willste mir durchaus was gähm - Ä Däbbchen Gaffee, das däd'ch nähm!"
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Faust - Szene im Leipziger Rosental
Faust - Szene im Leipziger Rosental
von Lene Voigt
Sie: Von Härzen – mit Schmärzen – bis schtille, ich will ämal nachguggen, ob de mich liebst.
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Frau Mutzlich und ihr Baby
Frau Mutzlich und ihr Baby
von Lene Voigt
Zum Internationalen Frauentag: Nu wos is denne bloß mei gleenes sießes Brunhildchen? Wo isse bloß, das goldche Bibbchen?
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Geborn an dr Bleiße
Geborn an dr Bleiße
von Lene Voigt
Zum 130. Geburtstag von Lene Voigt: Mal ordentlich lachen gann Granke guriern.
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Grund zur Freude
Grund zur Freude
von Lene Voigt
'S Schlimmste hat mr nu hinter sich...!
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Hundddahchs Schdimmunk
Hundddahchs Schdimmunk
von Lene Voigt
De Hiddse zerweechd noch‘s Gehärne. Wie ausgeschdorm liecht dr Augustusbladds, gee Leibzcher gommd driewr gezohchn, bevor een de Sonne so gliehd uffn Ladds...
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Hymne an den Kaffee
Hymne an den Kaffee
von Lene Voigt
Lene Voigt: "Dr Gaffee is fier alles gut..."
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Im Zolooch‘schen
Im Zolooch‘schen
von Lene Voigt
Mei Lieblingsvieh is immer ‘s Schtachelschwein, mit däm läßt sich so leicht gee Geechner ein. Das wees es ooch. Sei Schmunzeln drückt das aus. Ich ziehe frehlich meine Schlisse draus.
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Kinderszene aus Stötteritz
Kinderszene aus Stötteritz
von Lene Voigt
Mir begrahm ä doden Frosch. Schindlersch Walter hält hernachens de Leichenrede.
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Leibzcher Schärwelbärch-Schbuk
Leibzcher Schärwelbärch-Schbuk
von Lene Voigt
Am Schärwelbärch zur Geisterschunde: Wälch ä Gerassel in dr Runde! Das tobd un schlittert, gracht un glärrt. Wie wenn dr Deifel Gätten zerrt.
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Leipziger Hausfrauen unter sich
Leipziger Hausfrauen unter sich
von Lene Voigt
„Ich weeß gar nich, mei Alder, där wärd mit jeden Daache nääglicher mits Essen. Da gann‘sch uffn Disch bring, was‘ch will.
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Lenore
Lenore
von Lene Voigt
Drum gomm, mei Lorchen, riechle uff, mei Flugzeich wartet unten. Mir gondeln jetzt in Himmel nuff, verlähm dort sälche Schdunden.
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Lenz im Oktober
Lenz im Oktober
von Lene Voigt
Frühes Dunkel mögen, die sich lieben. Nebelschwaden sind nicht immer Pein… Haben uns darum dem Herbst verschrieben. Weise lächelnd hüllt er gern uns ein.
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Mei Leibzch
Mei Leibzch
von Lene Voigt
Schon unsre Dichterfärschten briesen de scheene Schtadt am Bleißeschtrand, wo um de Bromenade schbrießen de Linden wie ne griene Wand.
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Mir sinn un mir bleim!
Mir sinn un mir bleim!
von Lene Voigt
Solang mir Leibzcher nich schtärm aus, wärd unsre Mundart bleim!
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Näweldaach
Näweldaach
von Lene Voigt
Wenn so ä richtcher Näweldaach de Ärde dut verschleiern...
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Niederschmetternde Kritik
Niederschmetternde Kritik
von Lene Voigt
Lene Voigts Warnung für kleine Schulanfänger!
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Rosndahl-Romandse
Rosndahl-Romandse
von Lene Voigt
Fiern ächdn Leibzcher issäs Rosndahl von seinr ärschdn Liewe Lusd un Gwahl.
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Sachsen an der Riviera
Sachsen an der Riviera
von Lene Voigt
Lene Voigt: "Guck eener an, da gommt ja de Frau Bärnharden angelaatscht ! Is de Meechlichgeet !..."
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Sächsisches Tanzliedchen
Sächsisches Tanzliedchen
von Lene Voigt
Amor sitzt uff ner Bosaune, schbannt dn Boochen an un drifft nach Lust un Laune schmunzelnd Weib un Mann.
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Schneegläggchen
Schneegläggchen
von Lene Voigt
Mir sin de ärschten jedes Jahr, das laßmer uns nich nähm. Wenn vor uns bliehten andre gar, da mißten mir uns schäm.
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Silvesterbunsch
Silvesterbunsch
von Lene Voigt
Um zwelfe brilln alle "Brost Neijahr!". Un schon schwankt hin und schwankt här mancher Mudder ihr Sohn.
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So änne Buddelei
So änne Buddelei
von Lene Voigt
Wo de ooch laatscht in Leibzich grade, sei‘s innre Schtadt, sei‘s Bromenade, gebuddelt wärd in allen Enden, als wolltense de Schtraßen wenden.
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Spaziergang im April
Spaziergang im April
von Lene Voigt
Nu, das is doch ganz glar jetz im Abbrile...Ich gloowe, ’s is grade widder ä Grauwelwädderchen im Anzuche.
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Uffn Haubdbahnhof
Uffn Haubdbahnhof
von Lene Voigt
Nee so ä imbosandes Gewärche! Das grübbld wie in ä Ameisenbärche.
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Unverwüstlich
Unverwüstlich
von Lene Voigt
Liebeserklärung von Lene Voigt: Wir Sachsen sin von echtem Schlaach, die sin nich dod zu griechn...
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Verdrehte Daache
Verdrehte Daache
von Lene Voigt
Dr Gaffee schwäbbert ibern Rand, dr Läffel rutscht fräch aus dr Hand. De Morchenzeitung schlaazt entzwee, verleecht is blätzlich 's Bordmonnee.
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Vorfreide im Deader
Vorfreide im Deader
von Lene Voigt
Schon de Spannung vorhär is enne Wonne ganz gewiß. Scheen gebutzt gommt‘s Bubligum un sucht nach sein Blatze rum.
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Was ich vermisse, wenn ich fern von Leipzig bin
Was ich vermisse, wenn ich fern von Leipzig bin
von Lene Voigt
Es klingt gewiss recht prosaisch, aber mir fehlt oben im Norden Deutschlands, wo ich eine große Zeit wohne, am meisten der Leipziger Quarkkuchen...
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´s Riesenschbielzeich
´s Riesenschbielzeich
von Lene Voigt
Ä Riesenfreilein gink ämal schbaziern gemiedlich dorch ä Dal...
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‘ne Semmel un ä Wärschtchen
‘ne Semmel un ä Wärschtchen
von Lene Voigt
Als ich gaum loofen gonnte, war ich weg, wie backte de Familche da dr Schreck! Se griffen mich am Lindenauer Markt. Warum? Weil dort ä Wärschtchenmann gebarkt.
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‘s Lied vom braven Manne
‘s Lied vom braven Manne
von Lene Voigt
Es war ämal im Februar. Dr Himmel sahk so sonderbar, un alle Männer, alle Frauen, die meenten: „Heite wärds noch daun!“
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‘s wärd Friehlink
‘s wärd Friehlink
von Lene Voigt
Wie duddch rässonihrn de Schbazn. De Gnossbn am Schtrauche, die blazzn...
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