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Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

'S Leibzchr Gemied

'S Leibzchr Gemied

Lene Voigt

Uffn Schärwlbärch schdand ä Schdudände,

Där guggde so schdarr ins Gelände,

Nich weit drvon saß de Frau Meier,

Un dr schien sowas nich geheier.

Se machde sich schichdran an ‘ran

Un meende: „Mei kuhddesdr Mann,

Ich habb sie beobachd schon lange,

Drum wärd mrsch ums Härze so bange,

Se genndn sich‘s Lähm wolln vergärzn

Un sich in de Diefe neinschdärzn.

‘s Schdärm hadd doch war noch Zeid;

‘s daht manchn dann hindrhär leid.“

Ja, das isses Leibzcher Gemiede

In seinr beduhlichn Giede.

Quelle

Der gemütliche Sachse 1925

Bildnachweis

Rosental, Aschenberg (Scherbelberg) mit Holz-Aussichtsturm um 1900. Aus Wikipedia - gemeinfrei.

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