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Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Näweldaach

Näweldaach

Lene Voigt

Die Pleiße im Nebel, alte Postkarte.
Die Pleiße im Nebel, alte Postkarte.

Wenn so ä richtcher Näweldaach

De Ärde dut verschleiern,

Daß frieh de Mänschen ängstlich-zaach

Jn ihr Biro neinschteiern,

Ja säddersch, sowas habb ich gärn!

Mr gondelt wie im Droome.

Gemiedlich blinzeln de Ladärn',

Sonst schtieß'mer sich am Boome.

 

De Autos un de Schtraßenbahn

Die huben un die bimmeln .

Drzwischen geistert wie im Drahn

Ä Fuhrwärk mit zwee Schimmeln .

Ä Mann mit uffgeschbanntem Schärm

Verfitzt sich in ä Gidder,

Un änne alte Frau schläächt Lärm,

Jhr Gater gäm' nich widder.

 

Un immer dichter laachert sich

Dr Näwel um de Mauern.

Dr allerlätzte Heiserschtrich

Verschwamm in dunstchen Schauern.

Mer sieht nischt mähr, mer find' nischt mähr

Schon seit fimf Värtelschtunden .

Vergniecht ärrts Bärsonal umhär:

De Färma is verschwunden.

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