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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Wo de Bleiße bläddscherd

Wo de Bleiße bläddscherd

Lene Voigt

Noch een Gedicht:

Wo de Bleiße bläddscherd durchs Gelände
und der Gnoblauch duftet ohne Ende,
dort bei Leibzich in den sumbfchen Aun
schbugn nächtlich sächsche Wasserfraun.

Wo de wilden Schrudel gorcheln, wärbeln,
sieht bei Mondschein mr de Nixen schärbeln.
Manche wedeln midn lilan Schleier,
daß mr schbierd, hier isses nich geheier.
...
Darum wenner wolld, daß eire Ehe
bis zur goldchen Hochzeit hibsch beschdehe.
Un daß niemals eier Gligg zerreiße -
dann gehd ja nich nächtlich an de Bleiße.

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