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Anekdote zum Krebs im Bache

Anekdote zum Krebs im Bache

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Johann Ludwig Krebs, getauft am 12. Oktober 1713 in Buttelstedt, gestorben am 1. Januar 1780 in Altenburg, besuchte ab 1726 die Thomasschule zu Leipzig. Er war dort neun Jahre lang Schüler und Notenkopist von Johann Sebastian Bach, dem damaligen Thomaskantor. Die beiden waren vertraut miteinander. Bach schätzte die musikalischen Kenntnisse und Leistungen seines Lieblingsschülers. Krebs wirkte als Organist in Zwickau und Zeitz, und ging schließlich als Organist an den Hof von Friedrich III. nach Altenburg, wo er vorher schon gelegentlich tätig war.

Johann Sebastian Bach besuchte Johann Ludwig Krebs dort, um möglichst unerkannt seinen ehemaligen Orgelschüler zu hören. Die Überraschung war groß, denn eine improvisierte Fuge mit dem Thema B-A-C-H erklang, die meisterhaft beendet wurde. Bach soll später gesagt haben, er habe nur einen einzigen Krebs in seinem Bache gefangen.

Bildnachweis

Blick auf die Schloßkirche und den Zwinger. Deutsche Fotothek.

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