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Mimo hat Zahnweh

Ines Andre-Korkor

Als Meerschweinchen Mimo eines Tages erwacht, hat es fürchterliche Zahnschmerzen. Doch es will den Geburtstag seines besten Freundes nicht verpassen. Ob die Feier so viel Ablenkung bietet, dass sich das Zahnweh vergessen lässt?

Eine Geschichte für die Jüngsten zum Thema Zahnarzt und Zahnschschmerzen. Die niedlichen und warmherzigen Illustrationen von Petra Lefin lassen nicht nur Kinderherzen weich werden.

Wie selbstbewusst war Johann Wolfgang von Goethe?

Wie selbstbewusst war Johann Wolfgang von Goethe?

Vorlesung von Goethes Werther. Gemalde von Wilhelm Amberg ( 1822-1899).
Vorlesung von Goethes Werther. Gemalde von Wilhelm Amberg ( 1822-1899).

 

Kult

Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers" erschien erstmalig im September 1774 zur Leipziger Buchmesse. Das Buch machte den Dichter, der erst 25 Jahre alt war, schlagartig auch international berühmt. In Deutschland wurde ER geradezu kultisch verehrt. Zu seinem Geburtstag gratulierte ihm ein junger Autor mit einem Gedicht, in dem er Goethe mit Gott verglich, ihm dieselbe Schöpferkraft zuschrieb. Goethe kommentierte:

„Die anderen werfen mir doch nur Bonbons an den Kopf, der aber nimmt gleich die ganze Zuckertüte!«

Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach, geb. Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg.
Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach, geb. Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg.

 

Abendgesellschaft

Goethe war zu einer Abendgesellschaft bei der Kunst liebenden Herzogin Anna Amalie eingeladen. Häufig wurde etwas vorgelesen. Der Herzog öffnete leise das Fenster, bevor er  sich setzte. Goethe, der in der Nähe des Fensters saß, schloss es wieder, ebenso leise. Wenig später bemerkte es der Herzog und öffnete das Fenster wieder. Gleich danach sah er, das Fenster war wieder geschlossen worden. Verärgert unterbrach der Herzog die Lesung: „Wer macht denn immer wieder das Fenster zu?" Zunächst Schweigen. Dann erhob sich Goethe und sagte. „Eure Durchlaucht haben zwar das Recht über Leben und Tod Ihrer Untertanen zu entscheiden, aber erst nach Urteil und Spruch.«

Die Anekdoten sind nach alten Vorlagen von Ursula Brekle nacherzählt.

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