Leipzig-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Leipzig-Lese
Unser Leseangebot

Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Verschiedene Gespenster zu Leipzig

Verschiedene Gespenster zu Leipzig

Johann Georg Theodor Gräße


In der Klostergasse, die heute noch diesen Namen trägt, neben der früheren Post soll sich dann und wann eine Nonne zeigen, die bis an das sogenannte Barfußpförtchen geht und dort verschwindet. Auch wird von einem Mönch erzählt, der an gewissen Tagen des Jahres um Mitternacht in der Neukirche umgeht; später hieß diese Kirche Matthäikirche. Sie wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

Mühlen in Leipzig nach Merian 1650.
Mühlen in Leipzig nach Merian 1650.


Ebenso hat von der Nonnenmühle bis zur Barfußmühle sich von Zeit zu Zeit eine weiße Gestalt gezeigt, die im Volk „Federsuse“ genannt wird. Beide Mühlen waren Wassermühlen im Auegebiet von Pleiße und Weißer Elster. Noch heute verkleiden sich zu Fasching Mädchen als "Federsuse".

Zur Zeit des Leipziger Aufstandes von 1830 erschien eine weiße Frau auf dem Neuen Kirchhof an dem sogenannten Geisterpförtchen. Im Schrötergässchen, heute Grünewaldstraße, das ungefähr nur 4 Ellen= 4,57 Meter breit war und vom Postplatz zum Windmühlengässchen führte, soll sich vor mehreren Jahren ebenfalls eine weiße Gestalt gezeigt haben. Diese ist dem Nachtwächter oftmals auf die Schulter gesprungen, der sich daran gewöhnte und mit seiner anscheinend leichten Last auf dem Rücken seinen Dienst bis Mitternacht versah. Danach verschwand die Gestalt.

Quelle

Gräße, J. G. Th.: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1 von 1874. Die Sage ist sprachlich bearbeitet und ergänzt von Ursula Brekle.

Bildnachweis

Kopfbild: Spectre d'une dame blanche (montage).

Abb. 1 Die Neue Kirche Leipzig 1749. Kupferstich, Foto_H.-P.Haack.

Abb. 2 Mühlen in Leipzig nach Merian 1650.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Wie einer Hexenbutter geprüft hat
von Johann Georg Theodor Gräße
MEHR
Das Pflugziehen in Leipzig
von Dr. Jürgen Friedel
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen