Leipzig-Lese

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Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Uffn Haubdbahnhof

Uffn Haubdbahnhof

Lene Voigt

Leipziger Hauptbahnhof um 1910
Leipziger Hauptbahnhof um 1910

Nee so ä imbosandes Gewärche!

Das grübbld wie in ä Ameisenbärche.

De een gomm an un de andrn endschwähm‚

Wohär se bloß alle's Reesegäld nähm?

Un Goffr loofn da manchesma ein,

Da ging ne zwelfgebbche Familiche nein!

 

De Främdn ham ofd eggsohdsche Fissahsche

Un golossal schigge Reesegleedahsche.

Hier duhn sich ooch viele Dragehdchen abschbieln.

Un wärde da gann mid'n Leidn so fiehln

Bein Abschiede un bein ledzdn Dridd‚

Där grinsd vor Riehrunk allemal midd.

 

Quelle des Textes: Voigt, Lene: Nu grade! Leipzig o. J.

Bild: Sammlung U. Brekle

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