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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Das färchterliche Schtärmchen

Das färchterliche Schtärmchen

Lene Voigt

Nee häärnse, was de vorche Nacht

Dr Schtorm hat fier Graggehl gemacht,

Das warse wärklich nich mähr scheene.

Mir zittern noch vor Schreck de Beene.

Grad um de Schtunde dr Geschbänster

Da flooch ä Milchdobb von ä Fänster.

Un dr Ladärne dicht vorm Haus

Där risses änne Scheibe raus.

Das Hat geglärrt un hat geschärbelt,

Wie wenn dr Deifel danzt un wärbelt.

Friehmorchens hing dn Schuster Zaube

Sei Schild bloß noch an eener Schraube,

Un dn Barbier sei Mässingbäcken

Dat in ä Gartenbeete schtäcken.

Doch‘s Scheenste muß‘ch zuletzt eich saachen

(Ganz leise, sonst geht mersch an Graachen):

Dr falsche Zobb von Freilein Lohme

Där bammelt driem am Abbelboome.


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