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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Goethes Adressen

Goethes Adressen

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Johann Wolfgang von Goethe, verehrt in der ganzen Welt, wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main am Großen Hirschgraben geboren. Bekanntlich lebte und arbeitete der große Dichter fast 50 Jahre in Weimar, wo er 1832 starb. Im 2. Weltkrieg wurde Goethes Geburtshaus völlig zerstört, es ist origalgetreu wieder aufgebaut - als Gothe-Haus ein Museum.

Goethes Geburtshaus 1850
Goethes Geburtshaus 1850


In das Nebenhaus zog der Börsenverein des deutschen Buchhandels ein. Bei diesem ging Anfang der 1950er Jahre wiederholt Post von einer amerikanischen Werbeagentur ein, die an Johann Wolfgang von Goethe adressiert war. Irgendwann schrieb der Geschäftsführer des Börsenvereins genervt zurück:

„Herr von Goethe, der früher im Nachbarhaus, Großer Hirschgraben 23, wohnte, verzog nach unseren Unterlagen am 2.6.1782 nach Weimar, Am Frauenplan. Wir bitten Sie, die Adressänderung berücksichtigen zu wollen.“

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