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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Der Leibz'ger Berg

Der Leibz'ger Berg

Max Vormeyer

Scherbelberg im Leipziger Rosental mit hölzernen Aussichtsturm, vermutlich um die Jahrhundertwende
Scherbelberg im Leipziger Rosental mit hölzernen Aussichtsturm, vermutlich um die Jahrhundertwende

In Leibz‘g, da war ich neilich mal

Mit meinem Freind zu Gaste!

Mir gingen erscht uff eenen Saal,

Weil‘s äb‘n so grad passte.


Da meende Sie mei Freind zu mich:

„Is das in Leibzig scheene;

Bloß, dass se geene Berge ham,

Das find ich gemeene.“


Druff latschten mir nach Wahr‘n naus.

Vergniegt wie änne Lerche.

Uff emal, Gottfernagelhohr,

Schtehn mir vor eenen Bärge!


Ich traute meinen Ogen gaum.

„Was die hier alles machen.“

Mei Freind, der meende, wie im Draum:

„De allerschwerschten Sachen!“


Dann heckerten mir Beede nuff,

Es ging, weeß Gott, ganz scheene;

Bloß ä baar Scherbel traten dorch

De Schtiebbeln in de Beene.


Sonst awer war Sie‘s wunderscheen,

Mer gann‘s nich andersch sagen:

Dut ob‘n ärscht änne Kneipe schtehn,

Wärd sich das Ding schon machen.


De Leibz‘ger wär‘n da unbeärrt,

Sich so dadran ergetzen,

Dass bald der Rat gezwung‘ sein wärd

Ä Zweeten hinzusetzen!

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