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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Niederschmetternde Kritik

Niederschmetternde Kritik

Lene Voigt

1. Schultag. Bundesarchiv, Bild 194-0557-15A / Lachmann, Hans / CC-BY-SA
1. Schultag. Bundesarchiv, Bild 194-0557-15A / Lachmann, Hans / CC-BY-SA

Auf der Straße kommt mir der kleine Rudi, frischgebackener ABC-Schütze, strahelnd ob seiner neuen Würde, entgegen. Der feine Lederschulranzen glänzt in der Augustsonne wie Speckschwarte. Die Augen des Kerlchens leuchten nicht minder. Ich frage, wie es ihm denn in der Schule gefällt und ob er einen recht guten Lehrer erwischte. Der Kleine versichert glücklich: "Unser Herr Angermann ist sehr gut!" Da ertönt hinter uns die Stimme eines etwas älteren Jungen, der scheinbar das Gespräch mit angehört hat:

"Nu, was heeßt denn bei ä Lährer gut? In dn ärschten vier Wochen, da sinse alle liemswärdch mit unsereen, awer hernachens im zweeten Monat - da entbubben se sich!"

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