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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

D a u w ä d d e r

D a u w ä d d e r

Lene Voigt

   Urheber: Tomwsulcer
Urheber: Tomwsulcer


Von dn Dächern dräbbelt’s nunter,

Denn de Sonne scheint schon munter.

Alle Räster vom Gefrorn

Hamm jetz de Fassong verlorn.


Frehlich bläddscherts um de Gassen,

Lauter Matsch s'gommt in-geflossen-

In dn Leiten ihre Sohln

Drängt was Nasses sich verschtohln.


Gägger schon de Schnärlzche hubben.

Viele Mänschen hamm dn Schnubben,

Jeder Dritte schnieft un nießt.

Mit een Worte: Alles fließt.

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