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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

D a u w ä d d e r

D a u w ä d d e r

Lene Voigt

   Urheber: Tomwsulcer
Urheber: Tomwsulcer


Von dn Dächern dräbbelt’s nunter,

Denn de Sonne scheint schon munter.

Alle Räster vom Gefrorn

Hamm jetz de Fassong verlorn.


Frehlich bläddscherts um de Gassen,

Lauter Matsch s'gommt in-geflossen-

In dn Leiten ihre Sohln

Drängt was Nasses sich verschtohln.


Gägger schon de Schnärlzche hubben.

Viele Mänschen hamm dn Schnubben,

Jeder Dritte schnieft un nießt.

Mit een Worte: Alles fließt.

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