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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Winter ade!

Winter ade!

Heinrich Gogarten (1850–1911): Winterlandschaft mit Rehen und Raben, 1893.
Heinrich Gogarten (1850–1911): Winterlandschaft mit Rehen und Raben, 1893.

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Da&sszlig; mir das Herze lacht!
Winter ade!
Scheiden tut weh

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergeß ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh.  

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckkuck aus!
Winter ade!
Scheiden tut weh. 




Text: Hoffmann von Fallersleben 1835
Musik: nach einem alten fränkischen Volkslied: Schätzchen ade, zuerst bei Friedrich Silcher , 1827   

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