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Christoph Werner

Buckingham Palace
Roman

Durch Zufall gerät Weimar in das Blickfeld des britischen Geheimdienstes, als dieser versucht, die englische Monarchie vor den Offenbarungen ihrer eigenen Vergangenheit zu schützen. - Ein spannender Roman, der den Leser in die Welt der Macht führt. Dabei wird ihm einiges abverlangt, denn die Handlung ergibt sich aus einem Puzzle von Szenen und erfordert detektivisches Gespür.

Auch als E-Book erhältlich 

Mein Liebchen war aus Leipzig

Mein Liebchen war aus Leipzig

Mein Liebchen war aus Leipzig, drum war sie auch so schlau,

wie rasend verliebt sei, das wußte sie genau.

Stets lachte mir ihr Angesicht, doch was ich wollte, tat sie nicht.

Mein Liebchen war aus Leipzig, Herr Jesses, ei, nueben.

 

Die deutschen Schelmenäugelein, die waren veilchenblau,

wie Morgenstern' so leuchtend, so frisch wie Himmelstau;

ihr Gliederbau, wie wonnigleich, dem Leib der Schaumgebornen gleich ...

 

Ich sprach zu ihr mal abends: Cäcilchen, hör und schau:

wir halten balde Hochzeit, auf meine Schwüre trau!

drum lösch das dumme Licht, du wirst schon sehn, was dann geschieht ...

 

Sie sprach: Ja so, ich glaube, du bist im Kopfe grau!

ei, warte noch ein Weilchen, bis ich bin deine Frau!

Und weiter noch: für heut ist deine Türe dort - laß mich allein ...

 

Text: Gustav Butziger, 1841                       Melodie: W. Bethge, 1875
aus "Allgemeines Reichs-Commersbuch für deutsche Studenten", Hg. F. Dahn und C. Reinecke, Leipzig, 1904

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