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Wo Gegenwart und Erinnerung aufeinandertrifft, entsteht Zukunft, die werden könnte, neben einer Zukunft die werden wird. Zeitengewendet denkt und fühlt dort, wo das Heute in all seiner Bedingtheit spürbar wird. 

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Es seufzt der Wald

Es seufzt der Wald

Heinrich Heine

Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,
Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält
Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.


Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch, es regnet.


Bildnachweis: Fotos Ursula Drechsel

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