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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Das Gellertdenkmal

Das Gellertdenkmal

Ursula Drechsel

Christian Fürchtegott Gellert, Schriftsteller und Meister der Fabel, wurde am 04.07.1715 in Hainichen geboren. Gestorben ist er am 13.12.1769 in Leipzig.
Das Denkmal wurde im Frühjahr 1909 aus den Mitteln der „Stiftung für die Stadt Leipzig" errichtet.
Es ist eine Nachbildung des Oeserschen Denkmals, das zunächst auf dem Schneckenberg am Schwanenteich stand, wo es 1864 dem Bau des Neuen Theaters weichen musste. Heute steht es in den Anlagen an der Schillerstraße. Das Denkmal wurde neu modelliert von dem Leipziger Bildhauer Max Lange und ausgeführt vom Bildhauer August Schmiemann und Steinmetzmeister Carl Laux.
Auf dem kannelierten Säulenstumpf ist eine schlichte Urne aufgesetzt und erinnert an ein Grabdenkmal. Das Monument besitzt eine Gesamthöhe von 3,75 m. Auf einer Stufe aus Granit
erheben sich Sockel und Säule aus Trienter Marmor. Relief, Tafel, Urne und Engel sind aus Laaser Marmor gefertigt.
Die Vorderseite der Säule schmückt ein Medaillon mit dem Porträt Gellerts, von einem Engel gehalten.  
Auf der Rückseite befindet sich eine Tafel mit der Inschrift:
            Memoriae                (Dem Andenken
            C. F. Gellert              C. F. Gellerts
            Sacrum                    gewidmet)

    

Der alte originale Grabstein für Christian Fürchtegott Gellert, der im Eingangsbereich des Grassi-Museums  zu besichtigen ist. 
Alle Bilder: Archiv U.u.H. Drechsel

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