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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Das Leibnizdenkmal

Das Leibnizdenkmal

Ursula Drechsel

Es steht im Leibnizforum auf dem neuen Campus der Universität Leipzig und erinnert an den Mathematiker, Philosophen, Physiker, Politiker und Diplomaten Gottfried Wilhelm Leibniz, der am 06.07.1646 in Leipzig geboren wurde, hier in Leipzig an der Universität studierte und am 14.11.1716 in Hannover starb. Er gehört zu den größten Gelehrten der Geistesgeschichte. An ihn erinnern in Leipzig auch die Leibnizstraße und die Leibnizbrücke über den Elstermühlgraben.
Ein Bürgerkomitee sorgte für die Errichtung des Denkmales, das am 25. Oktober 1883 eingeweiht wurde. Die überlebensgroße Bronzefigur im Zeitkostüm schuf Ernst Julius Hähnel (1811 - 1891). Es ist von Lenz in Nürnberg gegossen worden.
An jeder Seite zeigt das Denkmal die allegorische Darstellung einer Fakultät.

An der Vorderseite sehen wir oben die Inschrift "Gottfried Wilhelm Leibniz", darunter die allegorische Darstellung der Philosophie.
Eine Frau mit einem Spiegel in der erhobenen rechten Hand, in der Linken eine Rolle umfassend. Der Spiegel ist häufig ein Attribut der Selbsterkenntnis-Tugendenden Veritas (Wahrheit) und Prudentia (Klugheit).
Am rechten Arm der Frau ist eine Eule zu sehen als ein Symbol der das Dunkel durchschauenden Gelehrsamkeit und des Wissens.

An der linken Seite sehen wir die allegorische Darstellung der Jurisprudenz.
Eine Frau umspannt fest mit der linken Hand ein Buch, auf dessen Deckel eine Waage als Attribut der Gerechtigkeit abgebildet ist. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand weist sie auf ein aufgeschlagenes Buch, das auf ihren Knien liegt.
Auf der Rückseite finden wir die Inschrift: "Errichtet im Jahre 1883".
Dazu das Relief der Theologie.
Eine Frau hält mit der Rechten ein Kreuz in die Höhe, während die linke Hand auf der aufgeschlagenen Bibel ruht.
An der rechten Seite sehen wir die allegorische Darstellung der Medizin.
Eine Frau hält in der rechten Hand eine Schale, aus der eine Schlange trinkt, gemeint ist die Äskulapnatter, die dem Heilgott Asklepios geweiht ist, und das Symboltier der Mediziner und Apotheker darstellt. In der Linken hält die Frau eine Rolle.

Alle Bilder: Archiv U.u.H. Drechsel

Quelle:
Eschner, Max: Leipzigs Denkmäler, Denksteine und Gedenktafeln. Leipzig 1910

 

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