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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Der Glücksbaum im Clara-Zerkin-Park

Der Glücksbaum im Clara-Zerkin-Park

Dipl.-Päd. Ursula Brekle


Nahe der Sachsenbrücke hängen die Blätter noch und immer wieder an einer alten Rosskastanie, obwohl die angrenzenden Laubbäume alle Blätter verloren haben. Der Baum heißt Glücksbaum; es sind besondere Blätter befestigt: Spaziergänger freuen sich an den Nachrichten, die als Wünsche, Bitten, Erinnerungen und Fotos gestaltet sind.


So finden wir Geburtstagswünsche von Greta formuliert: „Liebe Oma, wir wünschen Dir ganz viel Glück und Sonnenschein im neuen Lebensjahr!“ Natürlich finden sich viele Wünsche für 2021. Ein anderer traut dem Glückbaum ganz und gar alles zu und ruft: „Hallo Wunschbaum, kannst Du bitte schönes Wetter machen?“ Jugendliche wünschen sich einen guten Schulabschluss, zum Beispiel ein gutes Abitur. Im Allgemeinen kommen Schüler der 12. Klasse mit dem Homeschooling gut zurecht, aber es fehlen die Diskussionen mit den Lehrern und den Klassenkameraden. Kopfzerbrechen macht vor allem die Vorbereitung auf die Mathe-Prüfung. Das schlägt sich in den Wünschen nieder.


Gefleht wird um „Liebe, Liebe, Liebe“ und um Frieden.


„Bitte lächeln!“ gehört noch zu den einfachen Wünschen.


Die Initiative „Leipzig lacht“ hat die Idee umgesetzt, einen Glücksbaum einzurichten. Sie fühlt sich auch verantwortlich, diesen zu pflegen, denn Wind und Regen, Schnee und Unvernunft setzen ihm zu. Und manche Blätter sind dann nass und bleich und müssen (leider) entsorgt werden.

Da hängen CD‘s, Basteleien, Aufrufe, Babyschnuller und natürlich Masken als Schutz gegen Corona.

Am 24.12.2020 fotografiert von Ursula Drechsel.

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