Leipzig-Lese

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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Zur Entwicklung der Universität

Zur Entwicklung der Universität

Wesentliche Teile des Campus übergeben

In 2009 ging es deutlich und unübersehbar voran mit dem Neubau des Campus am Augustusplatz. Im Juni wurden das Hörsaalgebäude, das Seminargebäude und das Institutsgebäude, in dem die Wirtschaftswissenschaftler sitzen, sowie die neue Mensa am Park ihrer Bestimmung übergeben. Der Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Dr. Knut Nevermann, meinte, die neuen Gebäude seien nicht nur funktional und zweckmäßig, sondern prägten in besonderer Weise das Stadtbild positiv. Rektor Franz Häuser freute sich, dass im Herzen der Stadt ein Ort der Kommunikation und der zukunftsgewandten Forschung entstanden sei. Mit einem Referat von Professor Bert Rürup zum Thema "Nach dem Tsunami auf den Finanzmärkten - wie geht es weiter?" wurde einer der neuen Hörsäle direkt am Tage der Übergabe eingeweiht.

Internationales Flair an der Universität Leipzig

Die Universität Leipzig präsentiert sich in ihrem 600. Jahr als eine weltoffene, traditionsbewusste und ausländerfreundliche Hochschule. Diese Prädikate werden ihr sowohl von der Bürgerschaft als auch von Wirtschaft und Politik zuerkannt. Nicht zuletzt verweisen auch viele Meinungsbekundungen ausländischer Studierender darauf: Leipzig hat internationales Flair, es lohnt sich, hier zu studieren.

Im Jahre ihres 600. Geburtstages unterhält die Universität Leipzig derzeit vertraglich geregelte Beziehungen mit mehr als 330 Hochschuleinrichtungen  innerhalb des ERASMUS - Programms und hat 47 Universitäts- und 38 Fakultätsvereinbarungen abgeschlossen. Seit Beginn der 90er Jahre ist der Anteil ausländischer Studierender an der Alma mater Lipsiensis kontinuierlich angewachsen. Im Jubiläumsjahr 2009 sind mehr als 2 500 ausländischer Studierender aus 130 Staaten immatrikuliert, das entspricht etwa einem Anteil von 9 Prozent an allen Studierenden. Mit großem Abstand führen junge Chinesinnen und Chinesen die Liste der ausländischen Nationen an, gefolgt von Russland, Polen und Vietnam. Allerdings wird damit der vergleichsweise hohe Anteil ausländischer Studierender zur Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts noch nicht wieder erreicht.

Mit freundlicher Genehmigung: Alumni - Magazin. Herausgeber: Rektor der Universität Leipzig          
 Foto: W. Brekle
Foto: W. Brekle

 

Der neue Standort des Leibniz-Denkmals im Campus der Universität

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