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Luther im Himmel

Das jünste Gericht

Christoph Werner

Der große Reformator steht vor dem jüngsten Gericht; er ist angeklagt, auf Erden wahrhaft unchristlich gehandelt zu haben, da er Hexen, Juden und andere Gegner zu ersäufen oder zu pfählen empfahl. Nun muss er sich vor Gott rechtfertigen, warum er gegen das biblische Gebot der Nächstenliebe verstoßen habe.

Sächsischer Schwärtelbraten

Sächsischer Schwärtelbraten

Das alte Rezept ist für 4 Personen ausgelegt, es stammt aus Großmutters Kochbuch und ist etwas ergänzt.

Zutaten

600 g Schweineschulter ohne Knochen, das Fett nicht abschneiden

100 g Backp?aumen

20 g Tomatenmark

1 große grob geschnittene Zwiebel

Pfeffer, Salz, Kümmel nach Geschmack

Knochenbrühe

evtl. 1 Becher Saure Sahne

1 EL Kartoffelstärke zum Andicken

Die Schweineschulter quadratisch auf jeder Seite einritzen, mit der Hälfte der Backpflaumen spicken und mit Salz, Pfeffer und Kümmel gut einreiben. Dann in einem Bräter beidseitig scharf anbraten, danach mit 150 ml Brühe auffüllen und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. In dem ausgetretenen Fett das Tomatenmark und die Zwiebeln anschwitzen, die restlichen Backpflaumen hinzufügen, dann Brühe wieder auffüllen. Den Braten mit dem Bratensatz während des Garens übergießen, damit er knusprig wird. Garzeit bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde. Dann den Braten auf einen Teller bei 80° C im Backofen warm stellen, den Fond durch ein Sieb passieren und mit dem Kartoffelmehl abbinden. Nach Geschmack kann die Soße mit 1 Becher Saure Sahne verfeinert werden.

 Zum Schwärtelbraten gibt man Rotkraut und Kartoffelklöße.