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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Das Gellertdenkmal

Das Gellertdenkmal

Ursula Drechsel

Christian Fürchtegott Gellert, Schriftsteller und Meister der Fabel, wurde am 04.07.1715 in Hainichen geboren. Gestorben ist er am 13.12.1769 in Leipzig.
Das Denkmal wurde im Frühjahr 1909 aus den Mitteln der „Stiftung für die Stadt Leipzig" errichtet.
Es ist eine Nachbildung des Oeserschen Denkmals, das zunächst auf dem Schneckenberg am Schwanenteich stand, wo es 1864 dem Bau des Neuen Theaters weichen musste. Heute steht es in den Anlagen an der Schillerstraße. Das Denkmal wurde neu modelliert von dem Leipziger Bildhauer Max Lange und ausgeführt vom Bildhauer August Schmiemann und Steinmetzmeister Carl Laux.
Auf dem kannelierten Säulenstumpf ist eine schlichte Urne aufgesetzt und erinnert an ein Grabdenkmal. Das Monument besitzt eine Gesamthöhe von 3,75 m. Auf einer Stufe aus Granit
erheben sich Sockel und Säule aus Trienter Marmor. Relief, Tafel, Urne und Engel sind aus Laaser Marmor gefertigt.
Die Vorderseite der Säule schmückt ein Medaillon mit dem Porträt Gellerts, von einem Engel gehalten.  
Auf der Rückseite befindet sich eine Tafel mit der Inschrift:
            Memoriae                (Dem Andenken
            C. F. Gellert              C. F. Gellerts
            Sacrum                    gewidmet)

    

Der alte originale Grabstein für Christian Fürchtegott Gellert, der im Eingangsbereich des Grassi-Museums  zu besichtigen ist. 
Alle Bilder: Archiv U.u.H. Drechsel

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