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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Die Thomaskirche

Die Thomaskirche

Dr. Gerhard Klein

Die Thomaskirche wurde 1212 auf den Fundamenten einer romanischen Vorgängerkirche als Stiftskirche der Augustiner errichtet. Der heute vorhandene Kirchenbau  ist eine gotische Hallenkirche, die im wesentlichen am Ende des 15. Jahrhunderts entstand.

In ihrer wechselvollen Geschichte diente die Kirche unter anderem als Munitionslager während der Befreiungskriege im 19. Jahrhundert und als Lazarett während der Völkerschlacht 1813. Ihre Berühmtheit verdankt die Kirche dem langjährigen Kirchenkantor Johann Sebastian Bach und dem Thomanerchor, der hier seine Heimstatt hat. 1950 wurden anlässlich des 200. Todestages von Bach die Gebeine des großen Musikers vom Johannisfriedhof in die Thomaskirche umgebettet.

Die äußere Erscheinung des Bauwerkes beeindruckt besonders durch das extrem steile Giebeldach des Kirchenschiffes und den asymmetrisch ange- ordneten 68 Meter hohen Turm. Im Inneren der Kirche überzieht ein imposantes Netzrippengewölbe den dreischiffigen Hallenraum. Ein Flügelaltar aus dem 15 Jahrhundert und ein aus Alabaster bestehender Taufstein von 1614/15 gehören zur sehenswerten Innenausstattung.

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