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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Brekle, Prof. Dr. habil. Wolfgang

Brekle, Prof. Dr. habil. Wolfgang

Der Autor, 1930 in Leipzig geboren, wurde nach dem Abitur 1949 Lehrer an einer allgemeinbildenden Schule. Von 1955 -1960 studierte er an der Universität Leipzig Germanistik, Geschichte, Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Seine Lehrer waren unter anderen Karl August Korff, Theodor Frings, Rudolf Große, Hans Mayer, Ernst Engelberg, Walter Markov und Ernst Bloch. Nach dem Staatsexamen wurde er am Institut für deutsche Literaturgeschichte Assistent von Hans Mayer und promovierte zum Thema „Schriftsteller im antifaschistischen Widerstand 1933-1945 in Deutschland", 1985 und 1990 als Buch im Aufbau-Verlag erschienen.

Von 1962 an war er Dozent an der Pädagogischen Hochschule Leipzig, nach der Habilitation (1983) ordentlicher Professor der Didaktik des Literaturunterrichts (ab 1989) und 1991/1992 Prorektor und Rektor der Pädagogischen Hochschule.

Nach der Integration der Pädagogischen Hochschule in die Universität war Wolfgang Brekle bis zu seiner Emeritierung 1995 Professor für Didaktik des Literaturunterrichts an der Universität Leipzig.

Veröffentlichungen zur Literaturgeschichte (Innere Emigration, Ricarda Huch, Ernst Jünger u. a.), zur Muttersprach- und Literaturdidaktik ( Beiträge in:„Methodik. Deutschunterricht. Muttersprache", „Beschreiben und Erörtern", „Mündliches Darstellen" u. a.), und zur Geschichte des Faches Deutsch; Mitarbeit an Schulbüchern und Unterrichtshilfen.

Seite 2005 gibt Wolfgang Brekle im Bertuch Verlag Weimar die Reihe „Bertuchs Weltliteratur für junge Leser" heraus. http://www.bertuch-verlag.com

Wolfgang Brekle starb am 7. September 2019 in Battaune, wo er beerdigt ist.

Seine Schülerin, Dr. Jutta Pillat, schrieb ein Gedicht:

doktorvater

wie leiser wind fegte er durch die korridore

blies uns die meinung.

in der folge betraten viele gedanken die bühne.

das besondere aber bestand darin,

dass er den frei denkenden geist solange in uns anstieß

bis ein tornado sich unsrer erbarmte

und mit windeseile schaffen ließ.

er selbst war uns windsbraut,

immer davonstürmend auf seinem gebiet.

er mochte keine menschen, die durch den wind waren:

was er von sich verlangte, erwartete er auch von dir.

menschlich, anständig, milde urteile fällend.

solche adjektive waren selten geworden.

auch in zeiten, in denen sich alles änderte, blieb er so.

sein mäntelchen brauchte er nicht in den wind zu hängen.