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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Lommatzsch, Dr. Erik

Lommatzsch, Dr. Erik

Erik Lommatzsch, geboren 1974, studierte an den Universitäten Leipzig und Bologna Geschichte, Alte Geschichte sowie Politikwissenschaft. 2006 erfolgte die Promotion an der Universität Leipzig mit der Arbeit: "Hans Globke (1898-1973). Beamter im Dritten Reich und Staatssekretär Adenauers", Frankfurt/New York: Campus 2009.

Forschungsschwerpunkte bilden zur Zeit die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts (insbes. Bundesrepublik) sowie die preußische Geschichte (insbes. 19. Jahrhundert).

Seit September 2011 bearbeitet er an der Universität Augsburg das Projekt "Hans Filbinger (1913-2007). Eine Biographie".

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