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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Das Gellertdenkmal
Christian Fürchtegott Gellert, Schriftsteller und Meister der Fabel, wurde am 04.07.1715 in Hainichen geboren. Gestorben ist er am 13.12.1769 in Leipzig.
Das Denkmal wurde im Frühjahr 1909 aus den Mitteln der „Stiftung für die Stadt Leipzig" errichtet.
Es ist eine Nachbildung des Oeserschen Denkmals, das zunächst auf dem Schneckenberg am Schwanenteich stand, wo es 1864 dem Bau des Neuen Theaters weichen musste. Heute steht es in den Anlagen an der Schillerstraße. Das Denkmal wurde neu modelliert von dem Leipziger Bildhauer Max Lange und ausgeführt vom Bildhauer August Schmiemann und Steinmetzmeister Carl Laux.
Auf dem kannelierten Säulenstumpf ist eine schlichte Urne aufgesetzt und erinnert an ein Grabdenkmal. Das Monument besitzt eine Gesamthöhe von 3,75 m. Auf einer Stufe aus Granit
erheben sich Sockel und Säule aus Trienter Marmor. Relief, Tafel, Urne und Engel sind aus Laaser Marmor gefertigt.
Die Vorderseite der Säule schmückt ein Medaillon mit dem Porträt Gellerts, von einem Engel gehalten.  
Auf der Rückseite befindet sich eine Tafel mit der Inschrift:
            Memoriae                (Dem Andenken
            C. F. Gellert              C. F. Gellerts
            Sacrum                    gewidmet)

    

Der alte originale Grabstein für Christian Fürchtegott Gellert, der im Eingangsbereich des Grassi-Museums  zu besichtigen ist. 
Alle Bilder: Archiv U.u.H. Drechsel