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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Grieg-Begegnungstätte Leipzig

Grieg-Begegnungstätte Leipzig

Annekathrin Drauschke

Büste Edvard Griegs im Garten der Talstr. 10
Büste Edvard Griegs im Garten der Talstr. 10


Im Haus in der Talstraße 10, für den Musikverlag C.F. Peters erbaut von Otto Brückwald, dem Baumeister des Bayreuther Festspielhauses, waren Edvard Grieg und seine Frau Nina jahrzehntelang immer herzlich willkommen. Wohnen konnten sie im Dachgeschoss, im Musiksalon in der Beletage kam man zu geselligem Treffen und musikalischen Vorträgen zusammen. Hier spielte Grieg seine neuesten Kompositionen vor. In diesem besonders schönen Raum wurde nach der Sanierung im Jahr 2005 die Grieg-Begegnungsstätte eröffnet. Eine Dauerausstellung dokumentiert das Leben und Schaffen des berühmten norwegischen Komponisten. Mit Vorträgen und Konzerten des Grieg-Vereins, Veranstaltungen der Deutsch-Norwegischen Freundschaftsgesellschaft sowie Treffen von in Leipzig und Umgebung wohnenden Norwegern mit Leipziger Bürgern steht das Haus für alle Interessierten offen.