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Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Das Fregehaus

Das Fregehaus

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Fregehaus   Foto: W. Brekle
Fregehaus Foto: W. Brekle

Das Fregehaus in der Katherinenstraße 11  erwarb der Bankier Christian Gottlob Frege 1783
und trägt heute noch seinen Namen.

Auch  Johann Wolfgang von Goethe  hatte ein Bankkonto beim Bankhaus Frege, auf das er, geschäftstüchtig wie er war,  penibel achtete. Und es gab andere prominente Kunden: Friedrich Bertuch, Gottfried Herder, die Gebrüder Humboldt und die preußischen  Staatsminister Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein und Karl August von Hardenberg.

Steinbild   Foto: W. Brekle
Steinbild Foto: W. Brekle

Der auf das 16. Jahrhundert zurückgehende Handelshof in der Nähe des Marktes, erbaut im Renaissancestil, wurde  1706/07 von Gregor Fuchs umgebaut. Er zeigt heute eine reich gegliederte Fassade mit dem Mittelerker und das hohe Satteldach mit vier Reihen von Dachgauben. Im geschlossenen Hof hängt links oben ein Steinbild mit drei Halbfiguren. Als vom Vorgängerbau erhaltenes Architekturdetail verdient dieses Dokument aus der Reformationszeit besondere Beachtung. Es ist mit 1535 datiert und zeigt einen Papst, einen Kaiser und einen unter ihnen liegenden Mönch. Könnte das ein Spottrelief auf Martin Luther sein?  Zu dieser Zeit hatte sich die Reformation in Sachsen noch nicht überall durchgesetzt.