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Das Buch von Ekkehard Vollbach erschien 2015 in der Evangelischen Verlagsanstalt.
Der „Hänge - Peters“

Der „Hänge - Peters“

Friedrich Ekkehard Vollbach

Carl Peters
Carl Peters
Ein Beispiel dafür, dass weder Herkunft noch Bildung noch Erziehung einen Menschen davor bewahren können, unter Umständen brutal und grausam zu handeln, ist der Pfarrerssohn Carl Peters. Er wurde am 27. September 1856 in Neuhaus geboren (es liegt 3 km von der Elbe entfernt und gehört heute zum Landkreis Lüneburg in Niedersachsen). Carl war das achte der elf Kinder des Pastors Carl Peters und dessen Ehefrau Elise, geborene Engel. Er wuchs mit drei älteren Brüdern und fünf Schwestern auf.1

Die Pfarrstelle in Neuhaus war etwas besser dotiert als die anderer Kirchgemeinden. Der Viehbestand der Peters war erstaunlich groß und die Naturalabgaben der Gemeindeglieder verbesserten die Einkünfte des Pfarrers erfreulich. Dennoch ist es nur den wirtschaftlichen Fähigkeiten der Pfarrfrau Peters zu verdanken, dass der Vater seinen drei Söhnen ein Universitätsstudium ermöglichen konnte.
Pastor Peters war beeindruckt von den Ideen und Forschungen des Junghegelianers Bruno Bauer (1809-1882), eines bibelkritischen Theologen, Philosophen und Freundes von Karl Marx. Darum, so die Meinung seines Sohnes, konnte er auch nicht in der Landeskirche Hannover Karriere machen.2

Mit sechs Jahren kommt Carl junior in die Vorschule des Herrn Bonatz in Neuhaus, wo er Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Als Siebenjähriger besucht er die sogenannte Honoratiorenschule in seinem Heimatort. Der Vater gibt ihm Nachhilfeunterricht in Latein und Griechisch. Den Kindern der Familie Peters ist es vergönnt, ein recht freies und ungebundenes Leben zu führen.
Nach seiner Konfirmation im Jahr 1870 wird Carl Schüler des Johanneums in Lüneburg. Er wohnt bei einer Familie Haase und nimmt teil an deren frommem Leben (Tischgebet und Andachten am Abend sind da selbstverständlich). Die finanziellen Mittel des Jungen sind knapp bemessen.  Der Gymnasiast muss lernen, mit wenig Geld auszukommen.

1870/ 71 wird der Vater krank. Vielleicht ahnt er seinen baldigen Tod, denn er setzt alles daran, dass sein Sohn Carl in die Klosterschule des Stifts Ilfeld (Harz) aufgenommen wird. Ein Verwandter der Familie Peters ist Rektor der Schule, die über einige Freistellen verfügt. Eine davon erhält der junge Peters. Auf diese Weise ist dessen Ausbildung bis zum Abitur gesichert. 1872 stirbt der Vater. Mutter Elise muss nun mit einem geringen Witwengehalt auskommen. Ihre fünf Töchter sind noch unverheiratet, der eine Sohn ist Kandidat der Theologie, der andere noch Student.
Um einen kleinen finanziellen Spielraum zu bekommen, erteilt Carl in llfeld Nachhilfeunterricht. Das kann er aber (wenn auch mit Erlaubnis des Rektors) nur heimlich tun, denn unter den Schülern der Klosterschule ist solches Tun verpönt, denn Ilfeld ist eine Elite- und preußische Adelsschule. So werden z. B. die Schüler von speziell gekleideten Dienern bedient und man sieht auf die >>Gesetze der guten Gesellschaft<<. 1876 legt Carl Peters das Abitur ab und verbringt die letzten Tage in Ilfeld wegen ungebührlichen Benehmens im Klosterarrest.3

Die drei Paten hatten bei Carls Taufe einen >>Sparpfennig<< hinterlegt. Daraus sind inzwischen 163 Taler (zu je drei Mark) geworden. Mit diesem Geld will Peters drei Jahre Studium bestreiten - natürlich eine illusorische Vorstellung.
Er hatte zunächst vor, in Göttingen Geschichte und Geographie zu studieren, entschied sich aber dann doch für das Jurastudium. Wegen Kurzsichtigkeit wird er bei der Musterung nur als >>bedingt tauglich<< eingestuft und muss darum keinen Militärdienst leisten. Dann hört er in Tübingen Vorlesungen in Geschichte, Philosophie, Psychologie, Staatsrecht und Geographie. Er bewirbt sich um einen Preis, gewinnt ihn und erhält vier Jahre lang ein Stipendium in Höhe von jährlich 1200 Mark. Auch durch seine publizistische Tätigkeit kann er seine Finanzen aufbessern. Unter dem Pseudonym P. Fels (petra: lat. Felsen) schreibt er 1878 den Roman >>Entrissen und Errungen<<.
Schließlich geht Peters nach Berlin, wo er 1879 an der Universität im Fach Geschichte mit einer Arbeit zum Thema >>Untersuchungen zum Frieden von Venedig<< (1177 Frieden zwischen Kaiser Barbarossa und dem lombardischen Städtebund) promoviert. Ein Jahr später legt er das Oberlehrerexamen für die Fächer Geschichte und Geographie ab, doch da er weder Neigung noch Berufung verspürt, >>deutsche Gymnasiasten zu unterrichten<<‚ verzichtet er auf das für den Beruf des Gymnasiallehrers notwendige Referendariat.4 Im gleichen Jahr veröffentlicht er seine Schrift >>Arthur Schopenhauer als Schriftsteller und Philosoph<<.
Im Jahr 1880 stirbt in England die Frau seines Onkels Karl Engel (1818-1882). Der verwitwete Musikwissenschaftler und Sammler erbt ein stattliches Vermögen. Obwohl er in der englischen Gesellschaft sehr angesehen ist, fühlt Karl Engel sich sehr einsam. Darum lädt er seinen Neffen Carl nach England ein und ermöglicht ihm dort ein recht angenehmes Leben.

Arthur Schopenhauer 1855. Gemälde von Jules Lunteschütz (1822–1893).
Arthur Schopenhauer 1855. Gemälde von Jules Lunteschütz (1822–1893).
1882 verfasst Carl Peters die von Schopenhauer beeinflusste Schrift >>Willenswelt und Weltwille<<‚ die aber kaum Verbreitung findet. Peters bekommt in England eine Menge Anregungen. Er registriert die unterschiedlichen Lebensformen zwischen den Engländern und den Deutschen, bewundert die Weltoffenheit der Inselbewohner und ist fasziniert von der Kolonialpolitik der Briten. Das Ergebnis seiner Beobachtungen schreibt er in der Schrift >>Das Deutschtum in London<< (1883) nieder.5
1882 begeht der Onkel Selbstmord. Der Neffe erbt ein beträchtliches Vermögen und kehrt 1883 nach Deutschland zurück. Im März 1884 gründet der nach Deutschland Zurückgekehrte die >>Gesellschaft für Deutsche Kolonisation<< und wird deren Vorsitzender.

Bei dem Psychologen und Philosophen an der Universität Leipzig, Wilhelm Wundt (1832-1920), habilitiert sich Peters mit seiner in England verfassten Schrift >>Willenswelt und Weltwille<<, die er unter dem Thema >>Inwiefern ist Metaphysik als Wissenschaft möglich?« als Habilitationsarbeit einreicht. Er erhält die venia legendi (Lehrbefähigung), doch er wird in Leipzig nicht als Privatdozent tätig. Stattdessen reist er im Auftrag der Gesellschaft für Deutsche Kolonisation nach Afrika, um in Ostafrika Land zu erwerben.

Otto von Bismarck 1894.
Otto von Bismarck 1894.
Bereits 1884 ist er in Sansibar. Ohne Unterstützung und Schutz durch die deutsche Reichsregierung schließt er mit dem Herrscher des Gebietes Usagara, Muini-Sagara, einen >>Schutzvertrag<< ab. Solche >>Schutzverträge<< vereinbart er auch mit Häuptlingen in den Regionen Nguru und Ukami. Das Zustandekommen dieser Verträge ist mehr als fragwürdig. Denn nachdem viel Alkohol ge?ossen ist, wurde den Häuptlingen ein in deutscher Sprache verfasstes Papier vorgelegt, das sie mit einem Kreuz unterzeichneten. Die damit verbundenen weitreichenden Folgen überblickten diese Häuptlinge des Gebietes mit Sicherheit nicht. Auf diese Weise >>erwarb<< Peters ein Territorium in der Größe von 12.000 km². Reichskanzler Otto von Bismarck, der von den kolonialen Bestrebungen seiner Landsleute nichts hielt, bezeichnet die Verträge, die Peters ihm mit der Bitte um Gewährung eines Kaiserlichen Schutzbriefs verlegt, darum abschätzig als >>ein Stück Papier mit Neger-Kreuzen darunter<<.6
Doch bereits 1885 erhält die neu gegründete >>Deutsch--Ostafrikanische Gesellschaft, Carl Peters und Genossen<< den begehrten Kaiserlichen Schutzbrief, der nach dem Vorbild ähnlicher britischer Dokumente den Abbau von Bodenschätzen, die Erhebung von Steuern und Zöllen legitimierte und vor allem den militärischen Schutz durch das Reich garantiert. Damit nicht genug: Mit dem Sultan von Sansibar, Kibuana, schließt Peters 1887 einen Pachtvertrag ab, der den Küstenstreifen von
der Mündung des Umba bis zum Kap Delgado (900.000 km², ein Gebiet fast doppelt so groß wie das Deutsche Reich damals) der >>Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft<< unterstellt.
Peters ist später gezwungen einzuräumen, dass bei der Auswahl der deutschen Kolonien weder geographische noch ethnographische, landwirtschaftliche noch handelspolitische, sprachliche noch klimatische oder militärische Gesichtspunkte eine Rolle gespielt haben.7
Carl Peters im "Hänge-Ornat". Bundesarchiv, Bild 183-R30019 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0.
Carl Peters im "Hänge-Ornat". Bundesarchiv, Bild 183-R30019 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0.
Große Popularität erringt Peters in Deutschland, als er 1889/90 die Leitung der Hilfsexpedition übernimmt, die den angeblich verschollenen Emin Pascha suchen und retten soll. (Dieser Afrikaforscher hieß eigentlich Isaak Eduard Schnitzer. Er war Arzt, ungeheuer sprachbegabt und stand später als Gouverneur in türkischen Staatsdiensten. Nach seinem Übertritt zum Islam nahm er den Namen Emin Pascha an.) Doch Emin Pascha befindet sich zu der Zeit gar nicht in Lebensgefahr. Als das Deutsche Reich in Ostafrika selbst die Kontrolle übrnimmt, wird Peters 1891 Reichskommissar des Kilimandscharogebiets. Der Deutsche Dr. Carl Peters ist berüchtigt für seinen brutalen Umgang mit den Afrikanern.
Der österreichische Afrikaforscher und zeitweilige Mitarbeiter von Peters schrieb 1892 in einem Brief an seine Eltern: >>Im übrigen ist er halb verrückt, seinen Boy, der sich ein geringfügiges Vergehen habe zuschulden kommen lassen, ließ er hängen, ebenso später sein Frauenzimmer. Alles um ihn rum geht krumm vor Hieben.
100 -150 Hiebe sind an der Tagesordnung. Es ist kaum zu glauben, welche Angst die Leute vor Peters und seinen Leuten haben. Den eigenen Leuten geht er doch zu weit. Ich, der ich gewiss nicht zu den Zahmsten gehöre, muss gestehen, dass mich solches Vorgehen anwidert.<<8
Und in seiner Broschüre >>Kulturbilder aus Deutsch-Ost-Afrika<< berichtet Rudolf Hofmeister (allerdings ohne den Namen Peters zu nennen): >>Dieser Deutsche, ein hoher Beamter, war verhasst und ver?ucht bei den Negern weit und breit.
Man befand sich auf einer Expedition zum Kilimandjaro, als der Deutsche erfuhr, dass einer seiner Diener, ein fleißiger Schwarzer namens Mabrucki, dieses Negermädchen [die Geliebte von Peters] ebenfalls für reizvoll fand. Dieses Schönfinden war sein Verbrechen: er musste am Galgen sterben und mit ihm die junge Negerin namens Didschaga. Vergeblich baten die beiden Unglücklichen um ihr Leben. Nichts rettete sie, ihr Verbrechen war zu groß! Noch auf der Richtstätte baten sie unter Tränen um Gnade.«9
August Bebel.  Bild 183-14077-0005 / CC-BY-SA 3.0
August Bebel. Bild 183-14077-0005 / CC-BY-SA 3.0

1892 wird Peters nach Deutschland zurückgerufen, da seine ständigen Übergriffe inzwischen in Deutschland publik wurden. Von 1893 - 1895 ist er im Kolonialministerium tätig. Unterdessen laufen gegen ihn Ermittlungen wegen der Amtsführung. Der >>Fall Peters<< wird nun von dem Sozialdemokraten August Bebel (1840 - 1913), einem erklärten Gegner des Kolonialismus, im Reichstag zur Sprache gebracht. Es kommt dabei zu tumultartigen Szenen. In der Presse wird Peters als der >>Hänge-Peters« apostrophiert.
Neben der Version über das Vorgefallene am Kilimandscharo, die Bebel im Reichstag vortrug, gibt es noch zwei weitere Versionen. Eine lückenlose Aufklärung des Geschehens ist nicht möglich, doch grundsätzlich stimmen die unterschiedlichen Darstellungen in Folgendem überein: >>Zwei Eingeborene wurden durch den Strang hingerichtet aufgrund absurder Beschuldigungen und einer beispiellosen Selbstjustiz. Es lag kein todeswürdiges Kapitalverbrechen vor. Dass Peters mit dem Mädchen intime Beziehungen unterhielt, steht einwandfrei fest. Einen Menschen wegen Diebstahls hängen zu lassen, ist Mord. Ein Mädchen wegen Spionage und Flucht aus der Haft hängen zu lassen, ist gleichfalls vorsätzlicher Mord. Das sog. Kriegsgericht [des Carl Peters] konnte keiner ernst nehmen: In beiden Fällen spielte sich Peters als Vorsitzender auf. Die Beisitzer waren sein Privatsekretär, der bayerische Premier--Leutnant von Pechmann [der hatte dazu keinerlei Befugnis] und der Verwaltungsbeamte Jancke [er wurde nie deswegen belangt].«10
Trotz einflussreicher Gönner wird Peters verurteilt, allerdings nicht wegen Mordes, sondern wegen P?ichtverletzung, da er den Vorgang nicht ordnungsgemäß an die vorgesetzte Dienststelle gemeldet hatte. 1897 wird er aus dem Reichsdienst entlassen.

Peters setzt sich nach England ab, wo er nun als erfolgreicher Geschäftsmann tätig ist. 1899 reist er wieder nach Afrika, um in Südostafrika das sagenhafte biblische Goldland Ophir zu suchen, was natürlich Unsinn war, doch Peters meinte in seiner verblendeten rassistischen Denkweise, dass die eindrucksvollen Ruinen im heutigen Simbabwe keineswegs von Gebäuden übriggeblieben sein konnten, die Afrikaner errichtet hatten, sondern dass höchstens die Phöniker solche Gebäude errichten konnten.
>>Den damaligen wie gegenwärtigen >Eingeborenen< Afrikas wollte Peters nicht einmal den in der Völkerkunde seiner Zeit so beliebten Status menschheitsgeschichtlicher Kindheit zugestehen; sie verkörpern für ihn nichts weiter als eine Sackgasse der Evolution, seit Jahrtausenden allein bestimmt zum >Arbeitsmaterial<. Erweisen sie sich dabei als unbrauchbar, dann bleibe den im
>Wettkampf der Rassen< Überlegenen nichts anderes übrig, als >das nutzlose Gesindel einfach auszurotten < (Peters, Im Goldland des Altertums, S. 180).<<11

Wilhelm II.
Wilhelm II.

Aber letztlich ging es wohl auch bei dieser Afrikareise lediglich um Landerwerb und Goldschürfrechte. 1905 verfügt Kaiser Wilhelm II. in einem Gnadenakt, dass Peters nunmehr den Titel Reichskommissar a. D. führen darf. Im Jahre 1909 heiratet Carl Peters die 30 Jahre jüngere Thea Herbers, die älteste Tochter des vermögenden Kommerzienrates Herbers in Iserlohn.


Zu Beginn des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt die englische Regierung einen großen Teil des Firmenbesitzes der Peters in London. Das Ehepaar Peters kehrt nach Deutschland zurück. Und Peters wird vom deutschen Kaiser rehabilitiert. Er erhält nun sogar eine Pension. Zwischen 1914 und 1918 wohnt das Ehepaar Peters in Berlin, Hannover oder Bad Harzburg. Dr. Carl Peters stirbt am 10. September 1918 in Bad Harzburg. Nach eingehender Beschäftigung mit diesem klugen und doch so brutalen Mann kommt Fritz Ferdinand Müller zu dem Urteil, dass >>Peters ein Psychopath mit sadistischen Neigungen, krankhaft übersteigertem Geltungsbedürfnis und hysterischem Ehrgeiz war<<, >>der sich zeitweise zu einer Art Cäsarenwahn steigerte.«12
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der >>Conquistadore<< Peters enorm aufgewertet. Es erschienen einige Bücher über den >>Begründer von Deutsch-Ostafrika<<, darunter >>Der Weg eines Patrioten<< von R. Wichterich. 1941 drehte Herbert Selpin den Propagandafilm >>Carl Peters<<‚ in dem auf Grund verfälschter Tatsachen der Mythos eines unerschrockenen Abenteurers in Szene gesetzt wurde. Kein geringerer als Hans Albers übernahm die Hauptrolle. 1945 wurde der Film von den Alliierten verboten.

1 K. Bruns, Peters, Carl, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), 239 - 240, online
unter: http:/ /www.deutsche-biographie.de/ ppn118790536.html.

2 C. Peters, Lebenserinnerungen, Hamburg 1918, 2.

3 Peters, Lebenserinnerungen, a. a. 0., 38.

4 Peters, Lebenserinnerungen, a. a. 0., 57.

5 Peters, Lebenserinnerungen, a. a. 0., 60.

6 M. Baer/O. Schröter, Der Fall >Hänge-Peters<. In: M. Baer/O. Schröter, Eine
Kopfjagd - Deutsche in Ostafrika, Berlin 2001, 89 ff.

7 Deutsche in Afrika - der Kolonialismus und seine Nachwirkungen, Auszug aus
>>Politik und Zeitgeschehen<< 04/ 2005.

8 Geschichte der Folter seit ihrer Abschaffung, hrsg, v. K. Iltenheim u. N. Witten-
berg, Göttingen 2011, 169 ff; D. I. Schaller, Folter im Kolonialen Ausnahmezustand: Entstehungsbedingungen und Formen von Folter in den afrikanischen
Kolonien Deutschlands, 179.

9 R. Hofmeister, Kulturbilder aus Deutsch-Ost-Afrika, Bamberg 1895.

10 G. Dornseif, Internetseite www.golf-dornseif.de

11 W. Struck, Die Eroberung der Phantasie. Kolonialismus, Literatur und Film zwischen deutschem Kaiserreich und Weimarer Republik, Göttingen 2010, 12.

12 F. F. Müller, Kolonien unter der Peitsche. Eine Dokumentation, Berlin (O) 1962.

Dieser Artikel ist in dem Buch "Pastors Kinder, Müllers Vieh..." von Ekkehard Vollbach zum ersten Mal veröffentlicht worden, ISBN 978-3-374-04045-2. Der Bertuch Verlag dankt der Evangelischen Verlagsanstalt GmbH-Leipzig für die freundliche Genehmigung, den Artikel veröffentlichen zu dürfen.