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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Gedenken an Felix Mendelssohn Bartholdy

Gedenken an Felix Mendelssohn Bartholdy

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Porträt der Fanny Hensel nach einem Ölgemälde des Malers Moritz Daniel Oppenheim aus dem Jahr 1842
Porträt der Fanny Hensel nach einem Ölgemälde des Malers Moritz Daniel Oppenheim aus dem Jahr 1842

Der Komponist litt 1847 immer häufiger an heftigen Kopfschmerzen. Er war überarbeitet und erschöpft. Er versprach seiner Ehefrau Cécile , sich aus dem Musikbetrieb zurückzuziehen. Am 18. März 1847 dirigierte er letztmalig im Gewandhaus. Nach 12 Jahren trat er am 19. März vom Amt des Gewandhauskapellmeisters zurück.

Trotz der gesundheitlichen Belastungen reiste er noch einmal nach England. Er leitete Aufführungen des Elias in Exeter Hal, Manchester und Birmingham, und er wurde gefeiert. In einem Konzert waren Königin Victoria und ihr Prinzgemahl Albert anwesend.

Nach seiner Rückkehr nach Leipzig erfuhr Mendelssohn Bartholdy vom plötzlichen Tod seiner geliebten Schwester Fanny am 14. Mai 1847. Er war schockiert und brach zusammen. Er versuchte sich im Urlaub zu erholen und reiste in die Schweiz und nach Süddeutschland. Jedoch kehrte er geschwächt nach Leipzig zurück. Am 9. Oktober erlitt er einen ersten Schlaganfall. Weitere Schlaganfälle folgten am 25. Oktober und am 3. November. Er verlor das Bewusstsein und starb am 4. November 1847 um 21.24 Uhr in seinem Wohnhaus in Leipzig in der Königsstraße, heute Goldschmidtstraße 12. Dieses Wohn- und Sterbehaus wurde vor 20 Jahren als Museum der Öffentlichkeit übergeben. Der Hausherr, Jürgen Ernst, präsentierte am 4. November 2017 mit einem Tag der Offenen Tür eine neue Museumsetage, die Felix‘ Schwester Fanny gewidmet ist und dem neuen Kurt-Masur-Institut eine Heimstatt bietet.

Am 4. November 2017 fand wie in jedem Jahr von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr ein Konzert zur Todesstunde im Musiksalon statt mit Liedern von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy. Klara Hornig spielte am Klavier und Nora Lentner sang.