Leipzig-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Leipzig-Lese
Unser Leseangebot

Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Neues aus dem Mendelssohn-Haus

Neues aus dem Mendelssohn-Haus

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Das Mendelssohn-Haus. Foto: Ursula Brekle.
Das Mendelssohn-Haus. Foto: Ursula Brekle.

Ab 1. April in diesem Jahr ist Patrick Schmeing Geschäftsführender Vorstand der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung und neuer Direktor des Mendelssohn-Hauses. Er folgte im Mendelssohn-Haus auf Jürgen Ernst, der zum 31. März in den Ruhestand ging. Die gefragte Pianistin Elena Bashkirova ist Präsidentin der Leipziger Mendelsohnstiftung.

 

Schmeing, ein Diplom-Kaufmann und Kulturmanager, kehrt aus Köln eigentlich nach Leipzig zurück, wo er von 1999 bis 2010 als Marketingchef am Gewandhaus wirkte. Im Wintersemester 2021/2022 übernahm er eine Gastprofessur am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

 

Schmeing weiß, dass das Haus, das Museum, die Ausstellung und die Konzeption, die Exponate und die Konzerte am authentischen Ort schon auf einem sehr hohen Niveau sind. Er betrachtet Felix Mendelssohn-Bartholdy als Genie, Mensch und Weltbürger, den er noch mehr Leuten nahe bringen will. Sein Wahlspruch für die Werbung ist: „Felix macht glücklich.“ Dazu eignen sich die Mendelssohn-Festtage besonders, die vom 31. Oktober bis zum 07. November 2021 stattfinden werden.

 

Als Höhepunkte der Festtage sind hier nur einige im Mendelssohn-Haus genannt:

 

31. Oktober um 19.00 Uhr Eröffnungskonzert: Julia Hagen und Igor Levit

 

4. November um 21.00 Uhr Konzert zur Todesstunde: Mojka Erdmann, Elena Bashkirova,

Martina Gedeck

 

5. November um 18.00 Uhr „Lob der Einsamkeit“, Salongespräch mit Elena Bashkirova,

Michael Naumann, Rolando Villazon

 

Im Gewandhaus:

 

4., 5, 7. November um 20.11 Uhr „Elias“ mit dem MDR-Chor, Gewandhausorchester unter Andris Nelsons

 

Das weitere Programm, Karten und Infos: www.mendelssohn-stiftung.de

 

Moses Mendelssohn (1729 - 1786).
Moses Mendelssohn (1729 - 1786).

Am 30. Oktober 21 eröffnet das Mendelssohn-Haus eine Sonderausstellung „Zwischen den Stühlen“ im Gartenhaus. Sie wird im Rahmen des Festjahres „1 700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ angeboten. Die Sonderausstellung gibt einen geschichtlichen Abriss einer Epoche, die das Leben von drei Generationen der Familie Mendelssohn prägte.

Ein wichtiger Vertreter der Aufklärung war auf jüdischer Seite der Philosoph Moses Mendelssohn,

der Großvater von Felix Mendelssohn-Bartoldy. Moses Mendelssohn fand einen Weg, seinem Glauben treu zu bleiben. Dennoch wurde er ein hoch angesehenes Mitglied der preußischen Gesellschaft. Vier seiner sechs Kinder entschieden sich jedoch für einen Glaubensübertritt und ließen sich im späteren Leben christlich taufen.

Die Sonderausstellung ist bis zum 30. April 2022 geöffnet, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Alles Bach
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
MEHR
Die Kunst im Stillen – siebter Band
von Dipl.-Päd. Ursula Brekle
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen