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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Täglicher Treffpunkt Mensa

Täglicher Treffpunkt Mensa

Michael Mohr

Für viele Studierende an der Leipziger Universität ist sie das gefühlte Zentrum ihres Studienalltages. Die 2009 eröffnete Mensa am Park am Campus Augustusplatz bietet ein vielfältiges Angebot an warmen Mahlzeiten und ist der richtige Ort, um Kraft zu tanken für das Studium.

Mensa am Park - Universität Leipzig
Mensa am Park - Universität Leipzig


Bis 2007 besuchten Studierende und Lehrende im Innenstadtbereich Leipzigs die 1973 erbaute „Zentralmensa“, um Mittag zu essen. Auf zwei Etagen mit rund 900 Plätzen wurden hier zuletzt pro Tag bis zu 4 000 Essen gekocht. 2005 erfolgte die Grundsteinlegung für eine neue Mensa, in die ursprünglich nach kurzer Unterbrechung des Mensabetriebes umgezogen werden sollte. Am 19. Januar 2007 wurde in der „Zentralmensa“ das letzte Mal gekocht, kurz darauf die letzte Mensa-Party gefeiert, im Februar kamen die Abrissbagger.

Das Studentenwerk aber zog vorerst in ein Interim mit 150 Plätzen um. Hier wurden über zwei Jahre lang täglich um die 1 000 Personen mit Mittagessen versorgt. Noch bis 2009 mussten die Studierenden auf ihre neue Mensa warten, die wegen ihrer Nähe zur Lennéschen Grünanlage an der Schillerstraße schon vorab den Namen „Mensa am Park“ erhielt.


Für das Studentenwerk bedeutete der Start der neuen Mensa eine große Herausforderung, denn die Attraktivität der modernen Räume sollte sich auch in der Vielfalt und Qualität des Essens widerspiegeln. Den Studierenden sollte in der neuen Mensa beste Voraussetzungen geboten werden, ihre Ernährungsbedürfnisse im Einklang mit ihren finanziellen Möglichkeiten zu befriedigen. Das neue Angebotskonzept präferiert das freie Zusammenstellen des Essens über die Selbstentnahme von Komponenten. Das Angebot reicht heute von Fleisch- und Fischgerichten über vegetarische und vegane Angebote, von an Grill und Wok Zubereitetem bis zum Pasta-Rondell, an dem sicher jeder seine Lieblingsnudel finden kann.

Das Konzept ist aufgegangen: Vom Mittag bis in die Abendstunden kommen täglich bis zu 6 500 Studierende und Hochschulmitarbeiter, um sich in der Mensa zu stärken.

Quelle

Das Leipziger Universitätsmagazin 2018 - Alumni.

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