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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Bewegungsanalyse, die unter die Haut geht

Bewegungsanalyse, die unter die Haut geht

Susann Huster

Auf dem Veterinärmedizinischen Campus der Universität Leipzig analysieren Forscher mittels hochmoderner Technik die Bewegung von Tieren. Die sogenannte FluoKin-Anlage (kurz für Fluoroskopische Kinematographie) ist mit einem Laufband ausgerüstet, das auch schwere Tiere wie Kühe oder Pferde trägt, und ermöglicht die Aufnahme von Hochgeschwindigkeits- Röntgenfilmen vom Bewegungsapparat der tierischen Probanden in Aktion.

Um die FluoKin-Anlage betreiben zu können, wurden 2013 in einer ehemaligen Remise besondere bauliche und technische Voraussetzungen geschaffen. Das Gerät wurde auf einer eigens konzipierten Stahl-Tragkonstruktion befestigt. Besonders wichtig ist außerdem der Schutz vor der Strahlung: Fenster, Deckenbereich und Eingangstür wurden mit einer ein Millimeter starken Schicht aus Blei verkleidet.

Die FluoKin-Anlage ermöglicht Röntgenaufnahmen von Tieren in Bewegung. Foto: Swen Reichhold.
Die FluoKin-Anlage ermöglicht Röntgenaufnahmen von Tieren in Bewegung. Foto: Swen Reichhold.


Viele spannende Forschungsprojekte konnten mittlerweile mit FluoKin umgesetzt werden. So wurden beispielsweise Ellenbogenerkrankungen von Hunden besser verstanden oder Operationstechniken nach einem Kreuzbandriss beim Hund evaluiert. Mit Unterstützung der FluoKin-Anlage wird immer der Ägide von Professor Christoph Mülling auch untersucht, wie sich orthopädische Beschläge auf die Ausrichtung der Zehenknochen von Pferden auswirken. Auch die Kaubewegung der Pferde, der Einfluss unterschiedlicher Gebisse und die vor allem unter Reitern viel diskutierte Ideal-Position des Sattels werden von den Wissenschaftlern anhand der Röntgenaufnahmen in Bewegung untersucht.

Quelle: Das Leipziger Universitätsmagazin 2018 - Alumni

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