Leipzig-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Leipzig-Lese

Autor Christoph Werner lässt den Weimarer Unternehmer und Verleger Friedrich Justin Bertuch zurückblicken auf das eigene Leben.

Ein Tag im Leben des Friedrich Justin Bertuch

Unser Leseangebot
Wöchnerinnen werden von Gespenstern angefochten

Wöchnerinnen werden von Gespenstern angefochten

Johann Georg Theodor Gräße

Dem Magister Prätorius erzählte eine Leipziger Wehmutter* mit Namen Ursel, dass es ihrer eigenen Mutter widerfahren, wie sie, als ihr erstes Kind von ihr geboren gewesen, einmal zwischen 11 und 12 zur Stube hinausgegangen sei und sich eine Butterbemme habe schmieren wollen, da habe ein großer schwarzer Mann zum Kellerloch heraus gesehen, darüber sie dermaßen erschrocken, dass sie danach 16 Wochen krank im Bette liegen musste. Weiter sagte sie, sei es im Jahre 1661 zu Leipzig geschehen, dass eine Nagelschmiedsfrau in ihren sechs Wochen heraus gegangen und um zu verbotener Zeit den Gänsen bei der Paulinerkirche, wo sie gewohnt, zu fressen gegeben. Da soll es sie angehaucht haben, dass ihr Gesicht und ihr Mund so angeschwollen ist, dass ein dicker garstiger Eiter heraus gekommen ist.


* Hebamme

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Das Nixweibchen bei Leipzig
von Johann Georg Theodor Gräße
MEHR
Die Magd bei dem Nix
von Brüder Grimm
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen