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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Der Ursprung der Sachsen

Der Ursprung der Sachsen

Caspar David Friedrich: Der Sommer (mit Liebespaar)  Foto: Wikimedia
Caspar David Friedrich: Der Sommer (mit Liebespaar) Foto: Wikimedia

 

Nach einer alten Volkssage sind die Sachsen mit Aschanes (Askanius), ihrem ersten König, aus den Harzfelsen mitten im grünen Wald bei einem süßen Springbrünnlein herausgewachsen. Unter den Handwerkern hat sich noch heutzutage der Reim erhalten:

Darauf so bin ich gegangen nach Sachsen,
Wo die schönen Mägdlein auf den Bäumen wachsen;
Hätt ich daran gedacht,
so hätt ich mir eins davon mitgebracht.

Und Aventin leitet schon merkwürdig den Namen der Germanen von germinare, ausgewachsen, ab, weil die Deutschen auf den Bäumen gewachsen sein sollen.

 

Quelle: Uther, Hans-Jörg, Sächsische Sagen, München 1992

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