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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Im wunderscheenen Monat Mai

Im wunderscheenen Monat Mai

Max Vormeyer

Passanten am Markt im Regen, im Hintergrund das Alte Rathaus Leipzig
Passanten am Markt im Regen, im Hintergrund das Alte Rathaus Leipzig

„Im wunderscheenen Monat Mai“

Dhat einst ä Dichter schreibn,

Der wollt sich wahrscheinlich bloß

De Zei damit vertreibn.


Denn wenn der jetzt den Monat mal

Gennt sälwer mit dorchläb'n,

Da wärd' er sich wohl voller Qual

Deswegn 's Läb'n nähm.


Das is ä Regeneinerlei,

Ich schibb' in Ofen Gohlen

Un dichte: Diesen Monat Mai

Den soll der Deifel holen!

Quelle

Vormeyer, Max: Säk'sche Boesien! Allen gemiedlichen Sachsen gewidmet!
Leipzig 1919

Bildnachweis

Kopfbild: Zwei Männer im Regen aus Wikimedia, gemeinfrei

Deutsche Fotothek: Passanten am Markt im Regen, im Hintergrund das Alte Rathaus LeipzigFotografen: Renate und Roger Rössing, Leipzig


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