Leipzig-Lese

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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Leipzig

Leipzig

Wilhelm Bruchmüller

Leipzig Beethovenstraße 31.
Leipzig Beethovenstraße 31.

Du stolze Stadt im Osterland

Mein Leipzig, Pleißathen,

Wie lässt im eng verschlungenen Band

Du Alt- und Neuzeit seh‘n!

 

Weit streckt sich deiner Glieder Bau

Stets wachsend in die Flur,

Und tilgt aus Feld und Wald und Au

Des früh‘ren Daseins Spur.

 

Doch in dem Dröhnen junger Zeit,

Die vorwärts drängt und treibt,

Ein leiser Ton aus Fernen weit

Dem Ohr des Lauschers bleibt.

 

Das spricht mit liebem Heimatlaut

Aus altem Hausgestein

Und dringt so warm, so süß vertraut

Tief in das Herz hinein.

 

Da liegt der Zauber deiner Macht,

Dem wir nicht widerstehn,

Der Fremde dir zu Söhnen macht,

Geliebtes Pleißathen!

 

Bildnachweis

Kopfbild: Foto Ursula Brekle

Abb. im Text

Leipzig Beethovenstraße 31. Urheber: Freddo213 - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.

 

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