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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Die weiße Frau in der Pfarrerwohnung zu St. Thomas

Die weiße Frau in der Pfarrerwohnung zu St. Thomas

Erscheinung der Weißen Frau am Totenbett.
Erscheinung der Weißen Frau am Totenbett.

Bei den Verfolgungen der Calvinistisch gesinnten Anhänger des bekannten Kanzlers Krell ward auch der Pastor Gundermann zu Leipzig am 15. November 1591 eingezogen und auf die Pleißenburg gebracht. Seine hochschwangere Frau sah, wie sich der Pöbel auf der Straße um ihn drängte und ihn misshandelte. Dadurch ward sie tiefsinnig und erhing sich am 24. Januar 1592 in der Pfarrerwohnung zu St. Thomas an einem Bratenwender. Seit dieser Zeit soll jederzeit, wenn der Pfarrer sterben soll, zuvor eine weiße Frau sich in dem Hause sehen lassen; namentlich hat man dies in den Jahren 1736 bis 1750 bemerkt, wo mehrere Geistliche hintereinander starben.

Quelle: Grässe Sagenschatz des Königreichs Sachsen

Bildnachweis: Die weiße Frau am Totenbett aus Wikimedia, gemeinfrei.

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