Leipzig-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Leipzig-Lese
Unser Leseangebot

Arno Pielenz
Kennst du Heinrich von Kleist?

"... mein Leben, das allerqualvollste, das ein Mensch je geführt hat." So schrieb Heinrich von Kleist an eine seinem Herzen nahe stehende Verwandte wenige Stunden, bevor er sich mit seiner Todesgefährtin am Wannsee erschoss.

Das färchterliche Schtärmchen

Das färchterliche Schtärmchen

Lene Voigt

Nee häärnse, was de vorche Nacht

Dr Schtorm hat fier Graggehl gemacht,

Das warse wärklich nich mähr scheene.

Mir zittern noch vor Schreck de Beene.

Grad um de Schtunde dr Geschbänster

Da flooch ä Milchdobb von ä Fänster.

Un dr Ladärne dicht vorm Haus

Där risses änne Scheibe raus.

Das Hat geglärrt un hat geschärbelt,

Wie wenn dr Deifel danzt un wärbelt.

Friehmorchens hing dn Schuster Zaube

Sei Schild bloß noch an eener Schraube,

Un dn Barbier sei Mässingbäcken

Dat in ä Gartenbeete schtäcken.

Doch‘s Scheenste muß‘ch zuletzt eich saachen

(Ganz leise, sonst geht mersch an Graachen):

Dr falsche Zobb von Freilein Lohme

Där bammelt driem am Abbelboome.


Weitere Beiträge dieser Rubrik

Mei Leibzch
von Lene Voigt
MEHR
Verdrehte Daache
von Lene Voigt
MEHR
De Grindungk
von Edwin (Pseudonym: Bliemchen) Bormann
MEHR
Lenore
von Lene Voigt
MEHR
Dr Erlgeenich
von Lene Voigt
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen