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Gerhard Klein
Berlin-Skizzen

Die deutsche Hauptstadt in achtzehn Bildern. Die liebevoll gestalteten Zeichnungen geben einen einzigartigen Blick auf die Metropole an der Spree. Neben bekannten Bauwerken wie Reichstag und Gedächtniskirche hat Architekt Gerhard Klein auch sehenswertes wie den Eingang des Berliner Zoos oder das Bode Museum in Bild eingefangen. Den Zeichnungen ist ein informativer Text zur Sehenswürdigkeit beigeordnet.

Die Klingergedenkstätte in Großjena

Die Klingergedenkstätte in Großjena

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Der Maler und Bildhauer Max Klinger, geboren 1857 in Leipzig, erwarb 1903 einen Weinberg mit einem alten Weinberghäuschen in Großjena bei Naumburg. Gleichzeitig pachtete er zunächst oberhalb des historischen Weinberghäuschens einen alten Schafstall dazu. Später ließ er das Weinberghäuschen zu dem „Radierhäuschen" ausbauen, einen großen lichtdurchfluteten Arbeitsraum, aus dem er einen herrlichen Ausblick auf den Fluß und auf Naumburg hatte. Das obere Haus ließ Klinger 1909 zu einem großen komfortablen Wohnhaus umbauen. Im Herbst 1919 verlegte der Künstler nach einem schweren Schlaganfall seinen Hauptwohnsitz nach Großjena, wo er am 4. Juli 1920 starb. Wie es Klinger verfügt hatte, wurde er in unmittelbarer Nähe des großen Weinberghauses beerdigt. In der Gruft sind auch seine Frau Gertrud, geb. Bock, die er 1919 geheiratet hatte, und sein Freund, Johannes Hartmann, beigesetzt. Der Bildhauer Hartmann war Nachlassverwalter von Max Klinger und heiratete 1922 dessen Witwe.

Gehen Sie mit uns virtuell durch die Klingergedenkstätte!

Es fotografierte im August 2014 Christina Busch.

Der Eingang in die Klingergedenkstätte
Das Radierhäuschen: Ein großer Arbeitsraum von Max Kliger.
Klingers Kachelofen im großen Wohnhaus, typischer Jugendstil.
Die Tafel zu Klingers Grabstätte.

Die Stelen am Eingang zur Grabstätte Max Klingers.
Links Max Klinger, rechts Gertrud Bock, verh. Klinger.

Das Grabmal: Die Bronzestatue "Der Athlet" von Max Klinger. Die Gestaltung erfolgte auf Wunsch Klingers.

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