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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Die Thomaskirche

Die Thomaskirche

Dr. Gerhard Klein

Die Thomaskirche wurde 1212 auf den Fundamenten einer romanischen Vorgängerkirche als Stiftskirche der Augustiner errichtet. Der heute vorhandene Kirchenbau  ist eine gotische Hallenkirche, die im wesentlichen am Ende des 15. Jahrhunderts entstand.

In ihrer wechselvollen Geschichte diente die Kirche unter anderem als Munitionslager während der Befreiungskriege im 19. Jahrhundert und als Lazarett während der Völkerschlacht 1813. Ihre Berühmtheit verdankt die Kirche dem langjährigen Kirchenkantor Johann Sebastian Bach und dem Thomanerchor, der hier seine Heimstatt hat. 1950 wurden anlässlich des 200. Todestages von Bach die Gebeine des großen Musikers vom Johannisfriedhof in die Thomaskirche umgebettet.

Die äußere Erscheinung des Bauwerkes beeindruckt besonders durch das extrem steile Giebeldach des Kirchenschiffes und den asymmetrisch ange- ordneten 68 Meter hohen Turm. Im Inneren der Kirche überzieht ein imposantes Netzrippengewölbe den dreischiffigen Hallenraum. Ein Flügelaltar aus dem 15 Jahrhundert und ein aus Alabaster bestehender Taufstein von 1614/15 gehören zur sehenswerten Innenausstattung.

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