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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Lindner, Dr. Konrad

Lindner, Dr. Konrad

Der Autor (Philosoph, Freier Journalist) war von 1986 bis 1990 Hochschuldozent für Dialektischen und Historischen Materialismus an der damaligen Karl-Marx-Universität. Er promovierte 1979 und habilitierte 1984 mit Studien zur naturwissenschaftlichen Bildungsarbeit der deutschen Sozialdemokratie im Zeitraum von 1875 bis 1925. Hatte er von 1974 bis 1990 in der Forschungsgruppe von Professor Dr. Kurt Reiprich zur marxistisch-leninistischen Naturdialektik mitgearbeitet, führte er 1991/92 an der Universität Leipzig Lehrveranstaltungen zur Naturphilosophie von Schelling und Heisenberg durch. Parallel dazu begann er journalistisch zu arbeiten und besuchte 1992/93 die Fortbildungsakademie der Wirtschaft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1996 war er als freier Wissenschaftsjournalist für den Hörfunk (MDR, SWR, RBB, WDR) tätig. Bereits vorder Veröffentlichung seines Buches „Carl Friedrich von Weizsäckers Wanderung ins Atomzeitalter. Ein dialogisches Selbstporträt" (2002) machte er durch die Dokumentation „Ein Atomphysiker erzählt. Edward Teller zwischen Leipzig und Livermore" auf sich aufmerksam. Diese Publikation wurde 1998 vom Rektor der Universität Leipzig herausgegeben. Bei seinen Interviews mit Physikern aus Heisenbergs Leipziger Kreis ging er vor allem der Frage nach, wie wissenschaftliche Revolutionen und speziell die Quantenrevolution unser kulturelles Selbstverständnis beeinflussen.Seit dem Wechsel in den Ruhestand im Jahr 2015 ist er als Autor für die Lese-Seiten aktiv geworden und widmet sich im Kunstverein art Kapella zu Schkeuditz der Hobbymalerei.

Mailanschrift: konrad_lindner@web.de

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