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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Hebbel, Friedrich

Hebbel, Friedrich

Christian Friedrich Hebbel (* 1813 bis 1863) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker, der in seiner Zeit berühmt war.

Hebbel wurde als dänischer Untertan geboren, da Dithmarschen bis 1864 zum Gebiet des Herzogtums Holstein gehörte. Erst nach seinem Tod, seit 1867, gehörte die Stadt zur preußischen Provinz Schleswig Holstein.

Er kam aus einfachen Verhältnissen und musste sich über Jahre unter ärmlichen Bedingungen durchschlagen. Er lebte länger in Hamburg und München. Hebbel begann bald, erste Gedichte und Dramen zu schreiben. Die Uraufführung der Tragödie Judith fand am 6. Juli 1840 in Berlin statt. Für Hebbel war das ein großer Erfolg. 1841 wurde die Tragödie gedruckt und machte seinen Namen in Deutschland bekannt. Danach schrieb er die Tragödie Genoveva, die 1843 das erste Mal gedruckt wurde, und Robert Schumann auffiel. Der Komponist verwendete die Tragödie für sein Libretto zur gleichnamigen Oper Genoveva. Später vertonten u.a. Franz Liszt und Johannes Brahms Hebbel-Texte.

1842 erschien seine erste Sammlung von Gedichten. Hebbel reiste 1842 nach Kopenhagen, wo er vom dänischen König Christian VIII. ein zweijähriges Reisestipendium erhielt, das er für einen Aufenthalt in Paris nutzte, wo er Heinrich Heine kennenlernte und sich mit Felix Bamberg anfreundete. 1844–1846 verbrachte Hebbel in Italien.

Danach ging er nach Wien, wo er bis zu seinem Tod lebte. Hebbel war sozial und politisch engagiert. Er stand grundsätzlich loyale zur Regierungsform der Monarchie. Dennoch begrüßte er die Märzrevolution 1848 und kandidierte 1849 erfolglos für die Frankfurter Nationalversammlung. Durch seine Heirat mit der Burgschauspielerin Christine Engehausen kam er zu Wohlstand und widmete sich seinem literarischen Schaffen. Zentrale Themen in seinen Werken waren oft tragische und schicksalhafte Verkettungen von Ereignissen, mit denen er auf die sozialen Probleme seiner Zeit hinwies. Am 13. Dezember 1863 starb Friedrich Hebbel im Alter von 50 Jahren in Wien, wo er auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf an der Seite seiner Frau ruht.

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