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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

"Ich habe mich für Leipzig entschieden."

Dr. Konrad Lindner

Dr. Arend Oetker engagiert sich seit 1990 mit Geist und Geld für die Messe- und Musikstadt Leipzig

Dr. Arend Oetker am Schreibtisch. (1)
Dr. Arend Oetker am Schreibtisch. (1)

 

Ein Ereignis des laufenden Jahres in Leipzig war, dass Sie am 26. September 2022 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst den Sächsischen Verdienstorden entgegengenommen haben. Was hat Sie an dieser Auszeichnung besonders gefreut?

 

Nach der Wende habe ich mich sehr für Leipzig eingesetzt. Ich empfinde mich als Botschafter für Leipzig. Ich bin ein Kaufmann und Leipzig ist eine Kaufmanns- und Bürgerstadt. Ich weiß noch genau, dass ich 1990 bei dem Kultusminister Dietmar Keller war. Den habe ich in Berlin besucht. Weil ich zusammen mit Klaus Werner so etwas Ähnliches wie die Galerie für Zeitgenössische Kunst gründen wollte. Daraufhin hat Herr Keller mir gesagt: "Warum machen Sie das nicht in Dresden?" Ich entgegnete: "Haben Sie schon mal von August dem Starken gehört? Der ist stärker als ich." Weiter fragte er: "Warum nicht in Weimar?" Meine Antwort war: "Weimar ist Goethe und Schiller und Nietzsche. Das kann ich nicht überbieten." Schließlich fragte er: "Ja und Potsdam?" Ich sagte ihm: "Friedrich der Große; um Gottes Willen! Den will ich nicht übertreffen." Ich wollte mich für etwas einsetzen, wo ich schon einmal war. Ich war schon immer auf der Leipziger Messe. Bereits zu DDR-Zeiten. Meine Firma Kochs Adler Nähmaschinen stellte auf der Messe aus. Deshalb kannte ich Leipzig. Außerdem ist Leipzig eine Bürger- und Kaufmannsstadt. Ich bin selber Kaufmann und Unternehmer und da wollte ich hin. Das habe ich dann auch getan. Es war ein gutes Gespräch mit Dietmar Keller. Aber die Vorschläge, die er machte, die gefielen mir nicht. Aus den Gründen, die ich genannt habe. Insofern habe ich mich für Leipzig entschieden.

 

Sie sind in jungen Jahren Kaufmann geworden. Aber Ihr Vater war Landwirt und Ihre Mutter war Unternehmerin. Warum hat der Vater nicht stärker als Ihre Mutter auf Sie eingewirkt?

 

Das kann ich Ihnen gar nicht sagen. Je älter ich werde, desto mehr bin ich auch Landwirt. Ich bin der Sohn eines Bauern. Mein Vater kam aus Wiedensahl, wo Wilhelm Busch geboren ist. Mein Vater war der zweite Sohn. Der erste Sohn erbte den Hof und der zweite bekam eine gute Ausbildung; wie das damals war. Dann hat er meine Mutter geheiratet, die eigentlich für ihn eine Nichte achten Grades war. Beide waren sehr entfernt verwandt. Deshalb heiße ich auch Oetker.

 

Sie sind bis heute im inneren Gespräch mit dem Vater. Doch Sie haben das Unternehmen Ihrer Mutter übernommen. Sicher darf man sagen: Das geht nur, wenn die Mutter möchte, dass der Sohn Erfolg hat.

 

Richtig. Das war auch so. Sie hat mir das zugetraut. Allerdings musste ich schon mit 28 Jahren in die Bütt steigen. Ich hatte nichts anderes als eine kaufmännische Lehre und mein Studium sowie das Militär hinter mir. Sehr gut war ich nicht vorbereitet. Ich hatte auch schon eine Anstellung in den USA, die ich auch gern angetreten hätte, aber das ging nicht. Denn das Unternehmen meiner Mutter zu Hause befand sich in der Krise. Insofern habe ich nur Krisenmanagement gemacht, als ich im Unternehmen anfing.

Sächsischer Verdienstorden für Dr. Arend Oetker aus der Hand des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. (2)
Sächsischer Verdienstorden für Dr. Arend Oetker aus der Hand des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. (2)

 

Sie sind bis heute Unternehmer. Wenn Sie bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen und Unwägbarkeiten nicht erfolgreich gewesen wären, hätten Sie im September 2022 nicht den Sächsischen Verdienstorden erhalten. Sie können hier in Leipzig nur Neues anstiften und fördern und Geld nach Leipzig hergeben, wenn Sie was verdienen.

 

So ist es; genauso, wie Sie sagen. Ich habe mich, glaube ich, um Leipzig wirklich verdient gemacht. Deshalb habe ich mich gefreut, das war zu Beginn Ihre Frage über die Auszeichnung vom September 2022. Ich habe mich sehr über die Anerkennung gefreut, die in diesem Preis zum Ausdruck kommt.

 

Eine erste Initiative ist, dass Sie sich um die Messe in Leipzig gekümmert haben.

 

Seit 30 Jahren gehöre ich dem Aufsichtsrat der Leipziger Messe an. Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollorgan. Er setzt sich aus Vertretern des Landes und der Stadt zusammen. Der Oberbürgermeister von Leipzig ist immer dabei. Der Wirtschaftsminister und der Finanzminister von Sachsen sind auch dabei. Wir hatten jetzt aber durch die Coronakrise sehr schwierige Zeiten gehabt.

 

Mich hat beeindruckt, wie sich die Buchmesse nach der Wende weiterentwickelt hat und welche Ausstrahlung sie besitzt. Verleger und Besucher kommen gern nach Leipzig. Bei der Spielemesse dagegen waren meine Kinder sehr traurig, dass diese großartige Messe von Leipzig wegging.

 

Sie ging nach Köln. Ich war da auch traurig.

 

In einer weiteren Institution sind Sie als Stifter aktiv geworden: In der Handelshochschule zu Leipzig.

 

Ich war am Anfang schon im Aufsichtsrat der Handelshochschule. Habe viele Jahre im Aufsichtsrat gedient und fördere jetzt noch eine Professur.

 

Schon der antike Denker Heraklit dachte über die Waren und die Verwandlung der Güter in Gold nach. Das hat Marx, der auf den Schultern von Heraklit und Hegel stand, auch getan. Kaum jemand hat so viel über Tauschwert und Gebrauchswert nachgegrübelt wie Marx. Würde dieser Marx lächeln, wenn er die Stiftungsprofessur in Leipzig sehen könnte oder würde er grimmig gucken?

 

Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich habe Marx nicht gekannt. Diese Frage kann ich Ihnen nicht beantworten. Ich habe mich einfach unabhängig von Marx für die Handelshochschule interessiert. Es ging mir um unternehmerische Bildung. Ich war jahrzehntelang Präsident des Stifterverbandes für deutsche Wissenschaft und insofern hat mich das interessiert. Die Wissenschaft und auch die Wirtschaftswissenschaft haben mich immer sehr interessiert.

 

Ich habe mir das Profil der Professur im Internet angeguckt. Da ist auch von Ihnen ein Statement zu lesen über die Nachhaltigkeit und die soziale Verantwortung des Unternehmertums. Es wird ein Leipziger Modell des unternehmerischen Wirkens und Handelns formuliert. Ich glaube, dass Marx dafür ein großes Interesse entwickeln würde. Denn wenn Marx zu Beginn des Buches "Das Kapital" (1867) darüber nachdenkt, dass der Unternehmer ohne Gebrauchswert und ohne Gebrauchwertinnovation keinen Tauschwert realisieren kann, dann formuliert er etwas, was alle guten Unternehmer in der sozialen Marktwirtschaft immer noch machen und praktisch bedenken.

 

Gut. Sehe ich auch so.

 

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortlichkeit des unternehmerischen Handelns durch Gebrauchswertinnovation bilden einen Punkt, der Ihnen bis heute unter den Nägeln brennt. Wer in der Wirtschaft stehen bleibt, der geht unter.

 

Man muss immer innovativ handeln. Die Leistungen der Vergangenheit haben mich nie interessiert. Ich habe immer nach vorne geguckt.

 

Sie haben die Messe erwähnt. Sie sprachen über die Handelshochschule und die Stiftungsprofessur ...

 

Da fehlt noch das Bach-Archiv. Als Musikmensch, der ich bin, war es mir sehr naheliegend, mich um Bach zu kümmern. Ich bin der Sprecher des Kuratoriums des Bach-Archivs.

 

Bach, das ist die Musik. Dann ist da die Malerei, in der Sie sich auch als Sammler und Förderer engagieren. Hegel behandelt in seinen Berliner Vorlesungen zur Philosophie der Kunst erst die Architektur, dann die Skulptur, danach die Malerei und schließlich die Musik und die Dichtung. Hegel lehrte in seiner Ästhetik aber ausdrücklich, dass die höchste Bestimmung des Geistes die Freiheit sei. Was hat nun aber die Bachpflege mit Freiheit zu tun?

 

Das macht mich nachdenklich.

 

Ja, lassen Sie uns wirklich nachgrübeln. Bach ist eine Weltmarke. Dieser eine Musiker hat das ganze Leipzig zu einer Weltmusikmarke geprägt.

 

Natürlich hat er das. Und da findet sich auch die Antwort: Ich kann mir ohne Freiheit keine Kreativität vorstellen. Insofern ist Freiheit ein Urbegriff. Da hat Hegel schon recht in seiner Ästhetik. Mir selbst ist die Freiheit sehr wichtig. Ohne Freiheit kein Künstlertum und auch keine Kreativität. Ohne Freiheit kein Unternehmertum. Nichts ist möglich ohne Freiheit.

 

Sie haben in jungen Jahren schon in einem Chor gesungen. Ich kann leider nicht so gut singen. Aber ich würde auch wie Sie sagen, dass Singen viel mit Freiheit zu tun hat. Gerade wenn man die Stimme erhebt. Wenn die Stimme erklingt, wenn die Stimme verklingt, das ist immer ein freiheitliches Tun.

 

Absolut.

 

Johann Sebastian Bach.
Johann Sebastian Bach.

Warum fördern Sie so beharrlich die Bach-Kultur in Leipzig? Mit einem langen Atem und mit viel Tüchtigkeit sowie mit großer Freude.

 

Schauen Sie, für mich ist der Urvater der Musik Johann Sebastian Bach. Ich liebe auch Wagner. Ich bin schon einer, der Wagner und Bach liebt, was sehr selten ist. Aber ich liebe wirklich beide. Aber der Urvater ist Bach. Das ist ganz klar. Ich bin mit der Musik groß geworden. Nicht mit der Bildenden Kunst, sondern mit der Musik. Insofern hat mich seit der Jugend die Musik sehr geprägt. Bach ist für mich der Vater der Musik.

 

Wo haben Sie im Chor gesungen?

 

Im Chor habe ich noch als Schüler in der Oberstufe im Detmolder Landestheater den zweiten Tenor im Chor gesungen. Sieben Opern habe ich gesungen. Puccinis „La Bohème“ und „Turandot“, „Mathis, der Maler“ von Hindemith, „Der Barbier von Bagdad“ von Peter Cornelius. Ich habe in vielen Opern mitgewirkt. Es hat mich auch gereizt, mich zu verkleiden. Als Chorsänger wurde ich nicht geschminkt. Geschminkt wurden nur die Solisten. Aber die Choristen mussten sich selber schminken. Es hat mich gefreut, das zu tun und als Chinese oder als Muselmane aufzutreten. Das hat mich gereizt.

 

Ist diese jugendliche Erfahrung mit im Spiel, wenn Sie jetzt Chorherr geworden sind?

 

Ja. Ganz klar. Ich meine, die Thomaner sind mir sehr nahe. Das können Sie sich vorstellen, denn die Thomaner haben auch bei meinem Geburtstag gesungen. Natürlich fördere ich die Thomaner auch. Wie auch das Gewandhausorchester. Die Musik ist eigentlich meine Wurzel: Damit Bach. Damit die Thomaner. Damit das Gewandhausorchester.

 

Die Musik ist Ihre Wurzel, aber ein Augenmensch sind Sie auch. Sie bezeichnen sich als Renaissance-Mensch. Ist denn nun auch Leipzig etwas Renaissancehaftes als Stadt?

 

Das ist eigentlich nicht der Fall. Leipzig ist eine Bürgerstadt. Aber wenn man den Namen Renaissance als Wiederentdeckung übersetzt, dann ist Leipzig schon auch eine Renaissancestadt in des Wortes ureigener Bedeutung: Wiederentdeckung und Wiederaufstehen. Leipzig ist heute die Stadt in Deutschland, die am meisten wächst. 14 % Bevölkerungszuwachs im Jahr 2021. Über 600.000 Einwohner sind es jetzt. Eine sehr lebendige und junge Stadt. Das ist Leipzig für mich.

 

Dieses Aufstehen und Wiederaufstehen habe ich im Herbst 1989 aus der roten Ecke aus der SED-Perspektive erlebt. In Leipzig hat sogar die breite Parteibasis gegen den Honecker und den Mittag in Ostberlin revoltiert.

 

Richtig.

 

Dieses Aufstehen ist so ein Schlüsselerlebnis. Dann ist noch etwas, das mir an Leipzig imponiert. Mein Vater war Förster. Ich bin auch auf dem Land großgeworden. Aus ländlicher Sicht ist es etwas Unglaubliches, wenn man sich in den Paradieswald der Nikolaikirche setzt oder wenn man sich in der Thomaskirche auf die Bank neben eine hohe Säule setzt. Diese hoheitlichen Bauwerke sind etwas Unfassbares. Es sind für uns winzige Menschen große und großartige Räume, die uns mit in die Höhe heben.

 

Das stimmt natürlich. Kirchen sind feierliche Räume. Aber ich liebe auch Bäume. Ich pflanze Bäume. Vor allen Dingen Eichen. Von den Eichen habe ich ja gar nichts, sondern höchstens meine Ur-Urenkel, wenn die Eichen hundert Jahre gewachsen sind. Ich habe viele Eichen gepflanzt. Daran hat man große Freude, wenn die wachsen. Eichen und Lärchen sind meine Lieblingsbäume.

 

Ich habe im Internet gesehen, dass dort, wo Sie auf dem Rittergut Hornoldendorf aufgewachsen sind, eine der berühmten deutschen Stieleichen in der Außenmauer steht. Man sagt, sie sei tausend Jahre alt. Sie ist vielleicht nicht ganz so alt, aber es ist ein toller Baum. - Sie haben den Sächsischen Verdienstorden in der Galerie für Zeitgenössische Kunst erhalten. Würde es ohne Arend Oetker diese wunderbare Galerie geben?

 

Nein. Das war meine Initiative und die von Klaus Werner. Die Idee kam von Klaus Werner. Seine Idee war es, Ostkunst und Westkunst in einem Haus zu zeigen. Das war sein Wunsch. Das gab es nicht zu DDR-Zeiten. Insofern habe ich seine Idee mit verwirklicht und möglich gemacht.

 

Mit welchem Auge sehen Sie die Galerie heute?

 

Das ist die wichtigste Institution für zeitgenössische Kunst in den neuen Bundesländern. Das ist eindeutig diese Galerie in Leipzig. Insofern ist es auch mein Baby.

 

Sie stecken aber auch Geld in eine Schule der Zukunft in Leipzig. Um was geht es?

 

Es geht um den Leipziger Osten. Der ist benachteiligt. Im Leipziger Osten leben sehr viele Emigranten. Ich habe gedacht, dass man auch das Soziale unterstützen muss. Deshalb habe ich mich mit einem Herrn zusammengesetzt, der sich im Leipziger Osten gut auskennt. Die Schulen und Kindertagesstätten im Osten Leipzigs sollen gefördert werden.

 

Als Unternehmer mussten Sie oft auch riskante Entscheidungen treffen. Es gibt da sicher auch Entscheidungen, über die Sie gar nicht so gern reden.

 

Das stimmt auch.

 

Wenn Sie die fällige Entscheidung dann getroffen haben, half Ihnen dabei der innere Dialog mit Ihrer Mutter?

 

Ja. Sehr. Meine Mutter war etwas vorsichtiger als ich. Ich war ein bisschen mutiger. Aber ich habe mich auch an meinen Onkel Rudolf-August Oetker gehalten. Der hat mir gesagt: Sei mutig und überlege, bevor du etwas entscheidest, was wäre, wenn es misslingt! Frage dich: Überlebst du das? Ja oder Nein? Diese elementare Frage meines Onkels habe ich mir immer gestellt.

 

Und wenn man kalkuliert, dass man es überleben kann, dann macht man es.

 

Dann muss man es tun! Dann habe ich es auch getan. Ich bin aber kein Hasardeur. Ich habe nicht ohne Überlegung spontan entschieden.

 

Ein wichtiger Begriff bei den Philosophen des deutschen Idealismus, die lehrten, dass der Mensch zum Handeln geboren sei, wie der junge Schelling 1797 in Leipzig formuliert hat, ist der Begriff des Absoluten. Angeregt durch Ihre Worte und Ihr Engagement für Leipzig fügt sich der Satz: Es gibt nichts Absolutes, ...

 

außer man tut es!

 

Herr Dr. Oetker, ich bedanke mich für das angeregte und anregende Gespräch und gratuliere zu Ihrer Auszeichnung mit dem Sächsischen Verdienstorden aus der Hand von Michael Kretschmer, des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen.

 

Bildnachweis

 

Der Autor dankt Frau Kathrin Dreke (Büro Dr. Arend Oetker) für die Hilfe bei der Suche nach den Bildern für das Interview.

 

1 Urheber: Michael Danner

 

2 Urheber: Michael Schmidt

Vgl. Link: https://medienservice.sachsen.de/medien/medienobjekte/579813

 

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