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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Dr. Ronny Maik Leder - Direktor des Naturkundemuseums

Dr. Ronny Maik Leder - Direktor des Naturkundemuseums

Dr. Ronny Maik Leder (Jg. 1977) studierte von 2000 bis 2005 Geologie und Paläontologie an der Universität Leipzig und war dort bis 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geologisch-Paläontologischen Sammlung. Der gebürtige llmenauer lebt seit 1996 in Leipzig und ist seit Ende 2016 neuer Direktor des Leipziger Naturkundemuseums. Zuvor war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Post Doc am Museum of Natural History an der Universität Florida tätig.

1. Welches Ereignis Ihrer Studienzeit ist Ihnen in besonders guter Erinnerung geblieben?

Nun es ist weniger ein Ereignis, als vielmehr mehrere Ereignisse, die alle dem gleichen Ziel folgten:

Die naturwissenschaftliche Ausbildung an der Alma mater Lipsiensis so vielfältig und praxisbezogen wie möglich zu gestalten. Die Rede ist von den zahlreichen biologischen und geologisch-paläontologischen Exkursionen, von denen in den aktuellen, ohnehin reichlich beschnittenen Bachelor- und Masterstudiengängen der Geo-- und Biowissenschaften kaum noch etwas übrig geblieben ist. Ein großer Fehler, wie ich finde.

2. Welche Bedeutung hat die Universität Leipzig heute für Sie?

Die Universität Leipzig, das Institut für Geophysik und Geologie in der Talstraße und ganz speziell die Geologisch-Paläontologische Sammlung sind meine akademische Heimat. Hier bekam ich das Rüstzeug für meine berufliche Karriere in die Hand, was mich zu großem Dank verpflichtet.

3. Was sind Ihre Visionen als Direktor des Leipziger Naturkundemuseums?

Leipzig, Naturkundemuseum Bis 1924 war in diesem Gebäude die II. Leipziger Bürgerschule untergebracht. Rechts angeschnitten die Häuserfassade des Beginns der Lortzingstraße (rechte Straßenseite, gerade Hausnummern).
Leipzig, Naturkundemuseum Bis 1924 war in diesem Gebäude die II. Leipziger Bürgerschule untergebracht. Rechts angeschnitten die Häuserfassade des Beginns der Lortzingstraße (rechte Straßenseite, gerade Hausnummern).


Aufzusteigen in die Riege der Top-Naturkundemuseen Deutschlands und damit den Leipzigern und den Gästen der Stadt eine Institution zu bieten, die sie begeistert, zum Staunen bringt und mit Stolz erfüllt. Die Kulturmetropole Leipzig schreit danach und braucht dringend endlich ein adäquates Naturkundemuseum, das weit über die Region hinaus von Bedeutung ist.

Quelle: Universität Leipzig. Leipzig ALUMNI Oktober 2017

Bildnachweis

Kopfbild: Bildrechte: Naturkundemuseum Leipzig

Naturkundemuseum Leipzig: Urheber: © H.-P.Haack (see image history here )

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