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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

"Grieg in der Schule"

Annekathrin Drauschke

Ein Projekt der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin in Zusammenarbeit mit dem Grieg-Begegnungsstätte Leipzig e.V.

Grieg-Büste vor der Grieg-Begegnungsstätte in der Talstraße 10, Leipzig.  Foto: Daniela Stilzebach.
Grieg-Büste vor der Grieg-Begegnungsstätte in der Talstraße 10, Leipzig. Foto: Daniela Stilzebach.

Seit nunmehr 21 Jahren  - gestartet wurde mit einem Pilotprojekt in Berlin - wird auf Initiative und mit Unterstützung des Königlich Norwegischen Außenministeriums und der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin das Projekt „Grieg in der Schule" in mehr als 10 Bundesländern mit  300 000 Schülern im Alter von 6 bis 19 Jahren durchgeführt.

Das Projekt gibt Impulse und Anregungen, sich unter der „Schirmherrschaft" des berühmtesten norwegischen Komponisten Edvard Grieg  mit Norwegen und den deutsch-norwegischen Beziehungen zu beschäftigen und eigene Projektideen zu entwickeln, die in Musik, Kunst, Literatur, Geschichte, Geographie und anderen Fächern übergreifend umgesetzt werden können. Alljährlich gibt es dazu im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie eine Veranstaltung, in der die Projektergebnisse präsentiert werden können.

Gerade in Leipzig bestehen gute Voraussetzungen,  Schülern das Land Norwegen und seine bedeutenden Persönlichkeiten in Politik, Kunst, Musik, Literatur und Naturwissenschaften nahe zu bringen. Leipzig ist Sitz des Königlich Norwegischen Honorargeneralkonsulats für Sachsen und drei weitere neue Bundesländer. In der Talstraße 10 befindet sich die Grieg-Begegnungsstätte am authentischen Ort, denn hier hat Edvard Grieg bei seinen zahlreichen Besuchen in der Musikstadt Leipzig als Gast der Verlagsleiter des Hauses C.F. Peters gewohnt.

Bisher waren und sind es leider noch relativ wenige Leipziger Schulen  und Schulen aus dem Umland, die sich  an diesem Projekt beteiligen.

Deshalb fand am 22. November eine Informationsveranstaltung in der Talstraße10, in der Grieg-Begegnungsstätte Leipzig, als Fortbildung für Lehrer in Zusammenarbeit mit der Projektleitung Berlin, mit dem Verein und mit der Sächsischen Bildungsagentur statt,  die sehr gut besucht war und die das Interesse der teilnehmenden Lehrer sehr stark geweckt hat

Im 20. Jahr des Bestehens des Projektes wurde die Präsentation der Projektergebnisse von sich dafür bewerbenden Schulen aus mehreren Bundesländern am 29. April  „Ein Abend mit Edvard Grieg" im Gewandhaus zu Leipzig durchgeführt und damit  in die Stadt, in der Edvard Grieg am Konservatorium sein Musikstudium absolviert und mit der er durch seine Zusammenarbeit mit dem Petersverlag sein Leben lang verbunden war, geholt.

Eingeladen waren dazu alle Leipziger Lehrer und Schüler, die diese Veranstaltung kostenlos besuchen konnten. Weiterhin waren namhafte Gäste des Königlich Norwegischen Außenministeriums, der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und des Königlich Norwegischen Konsulats in Leipzig zugegen.

Im Ergebnis dieser Veranstaltungen  gibt es ein gutes Echo aus den Schulen der Leipziger Region. Auch die Fortbildung geht weiter. Am 28. November 2013 hatte die Projektleitung erneut in die Grieg-Begegnungsstätte eingeladen. Weitere Angebote sind geplant.

Die diesjährige Präsentation der Projektergebnisse wird wieder in der Berliner Philharmonie sein. Angedacht ist dann, jedes Jahr im Wechsel mit Berlin jeweils einen repräsentativen Veranstaltungsort in einem anderen beteiligten Bundesland zu finden.

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