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Florian Russi
Die Irrfahrten des Herrn Müller II
Eine moderne Odyssee

Daniel Müller ist ein aufstrebender junger Möbelkaufmann. Er hat eine Freundin, doch auch eine Kundin seiner Firma versucht ihn zu gewinnen. Als Daniel sie ermordet auffindet, spricht alles dafür, dass er der Mörder ist. Er gerät in Panik und flieht, fährt zum Flughafen und bucht den nächsten Flug ins Ausland. Im Flugzeug entdeckt ihn eine nymphomanisch veranlagte Prinzessin: Sie versteckt ihn in ihrem Schloss. Während Zielfahnder der Polizei ihm auf den Fersen sind, erlebt Daniel immer neue Abenteuer und Überraschungen …


International vernetzt für neue Krebstherapien: Diana Cárdenas

International vernetzt für neue Krebstherapien: Diana Cárdenas

Nina Christin und Vogt Kieling

Diana Cárdenas. Foto: Opus Studio.
Diana Cárdenas. Foto: Opus Studio.

Die medizinische Versorgung in ihrer Region verbessern, so beschreibt Diana Cárdenas ihre Mission. Sie leitet in der kolumbianischen Niederlassung der deutschen Bayer AG den Bereich Onkologie für die Region PACA (Andenregion, Zentralamerika, Karibik) und ist dort für die Verbreitung neuer Krebstherapien zuständig. Die Grundlagen dafür legte sie auch an der Universität Leipzig.

 

Diana Cárdenas (39) wuchs in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá auf. „Meine Kindheit und Jugend war keine leichte Zeit für mein Land. Drogenschmuggel und Terrorismus haben Kolumbien sehr geschadet“, erzählt sie. „Für mich war es immer ein Ansporn, einen guten Eindruck von meiner Heimat zu hinterlassen und meine Eltern haben mir vermittelt, wie wichtig Bildung als Basis für alle Entwicklung ist.“ Von 1998 bis 2004 studierte sie Pharmazie in ihrer Heimatstadt, danach kam sie für ein Austauschjahr nach Deutschland.

 

2009 schrieb sie sich für den internationalen weiterbildenden MBA - Studiengang SEPT (Small Enterprise Promotion and Training) an der Universität Leipzig ein, den sie 2011 abschloss. „Der Austausch mit meinen Kommilitonen aus einer Vielzahl von Ländern und Kulturen war für mich unendlich wertvoll und bereichernd. Ich konnte mich mit Unternehmen aus der Medizintechnik vernetzen und hatte nach meinem Studium das große Privileg, bei der Gründung eines Start-ups, des Medizintechnikunternehmens VivoSensMedical, mitzuarbeiten“, so Cárdenas.

Internationale Kompetenz, grenzübergreifende Vernetzung und fundierte Kenntnisse sowohl in der Wirtschaft als auch in der Medizin und in verschiedenen Gesundheitssystemen – es sind wohl nicht zuletzt diese Eigenschaften, die Cárdenas für ihren heutigen Beruf qualifizierten. „Die Gesundheitssysteme in der Region, die ich betreue, sind sehr heterogen und in vielen Aspekten sehr weit von deutschen Standards entfernt“, erklärte die Alumna. „Doch es gibt weltweit so viele herausragende Spezialist_innen. Das motiviert mich jeden Tag, kreative Lösungen zu finden.“

 

Für die Zukunft kann sie sich berufliche Stationen in weiteren Ländern vorstellen, denn: „Neues zu erlernen und über mich selbst hinauszuwachsen hat mich immer fasziniert. Der Einblick in andere Kulturen und Gesellschaftsstrukturen ist dafür essentiell.“

 

Quelle

Leipziger Universitätsmagazin 2021, S. 30

 

Bildnachweis

Foto: Opus Studio

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