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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Bloch, Ernst

Bloch, Ernst

Apitz, Bruno
Apitz, Bruno
von Prof. Dr. habil. Wolfgang Brekle, Dipl.-Päd. Ursula Brekle
Die Neuverfilmung des Buches „Nackt unter Wölfen" 2014 bringt in Erinnerung, dass dieses Buch eines der meist verkauften Bücher der DDR war. Die im KZ Buchenwald entstandene Holzplastik "Das letzte Gesicht" zeigt die Meisterschaft des viel begabten Schriftstellers.
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