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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Idylle.

Idylle.

Hans Christian Andersen

Wie schlank sich dort die hohen Pappeln heben!


Wie fröhlich uns des Vögleins Lied begrüßt!


Sieh! um die Laube winden sich die Reben,
Sieh! wie die Aepfelblüth' den Kelch erschließt!


Es schwelgt das Herz in milden Sommerlüften
Und Blumendüften!

Im Felde schallt ein fröhliches Getümmel,
Die Sense mäht das Gras mit hellem Klang;


Voll leichter Sommerwölkchen steht der Himmel,
Und jubelnd tönt im Chor der Lerchen Sang.


Nach Hause kommt der Jüngling dort geschritten

In Sommers Mitten.

Quelle: Hans Christian Andersen: Gesammelte Gedichte. Zweiter Theil - Kapitel 17

Bildnachweis:

Blumenbilder: Ursula Drechsel

Lerchenbild: Alauda arvensis japonica in flight Urheber: Alpsdake CC BY-SA 3.0

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