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Kennst du Antoine
de Saint-Exupéry?

Karlheinrich Biermann

Großer Beliebtheit erfreut sich noch heute die Geschichte vom kleinen Prinzen, jenem philosophischen Märchen, das von Liebe, Freundschaft und Tod handelt. Darin geht Saint Exupery der Frage nach dem Sinn des Lebens nach und blickt zurück auf sein eigenes: das Abenteuer einer Bruchlandung, das Überleben in der Wüste, die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe … all das war dem Autor nur allzu vertraut.

Das Fregehaus

Das Fregehaus

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Fregehaus   Foto: W. Brekle
Fregehaus Foto: W. Brekle

Das Fregehaus in der Katherinenstraße 11  erwarb der Bankier Christian Gottlob Frege 1783
und trägt heute noch seinen Namen.

Auch  Johann Wolfgang von Goethe  hatte ein Bankkonto beim Bankhaus Frege, auf das er, geschäftstüchtig wie er war,  penibel achtete. Und es gab andere prominente Kunden: Friedrich Bertuch, Gottfried Herder, die Gebrüder Humboldt und die preußischen  Staatsminister Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein und Karl August von Hardenberg.

Steinbild   Foto: W. Brekle
Steinbild Foto: W. Brekle

Der auf das 16. Jahrhundert zurückgehende Handelshof in der Nähe des Marktes, erbaut im Renaissancestil, wurde  1706/07 von Gregor Fuchs umgebaut. Er zeigt heute eine reich gegliederte Fassade mit dem Mittelerker und das hohe Satteldach mit vier Reihen von Dachgauben. Im geschlossenen Hof hängt links oben ein Steinbild mit drei Halbfiguren. Als vom Vorgängerbau erhaltenes Architekturdetail verdient dieses Dokument aus der Reformationszeit besondere Beachtung. Es ist mit 1535 datiert und zeigt einen Papst, einen Kaiser und einen unter ihnen liegenden Mönch. Könnte das ein Spottrelief auf Martin Luther sein?  Zu dieser Zeit hatte sich die Reformation in Sachsen noch nicht überall durchgesetzt.

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